Hier finden Sie Studien aus dem Feld sowie Publikationen mit dem Schwerpunkt Kulturelle Bildungsforschung nach Reihenfolge ihres Erscheinungsjahres.

Wenn auch Sie auf eine Monografie, Dissertation oder einen Sammelband zur Forschung in der Kulturellen Bildung hinweisen möchten, nehmen Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit uns auf.

Schauen Sie auch in unser Archiv, in dem wir ältere Publikationen zur Forschung in der Kulturellen Bildung sammeln.

#solidaritätbuchhandel – Wir möchten Ihnen ans Herz legen, nach Möglichkeit bei Ihrem lokalen Buchhandel zu kaufen.  

Andreas Brenne, Ekkehard Ossowski, Christoph Seidel (Hrsg.): Come Together. Künstlerische Kollaborationen im Kontext der Implementation inklusiver Kompetenzen

Unter dem Motto "Come Together" entwickelten Studierende der Kunstpädagogik sowie der Erziehungswissenschaft der Universität Osnabrück gemeinsam mit Mitarbeiter_innen des KunstContainers der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück künstlerische Visionen zu den Themen "Begegnung" und "Gemeinschaft". Dabei kamen unterschiedliche Medien und Genres der Bildenden Kunst und visueller Medien Bezug zum Einsatz. Motivfindung, Entwicklung sowie die gestalterische Umsetzung wurden durch die Gesamtgruppe verantwortet und öffentlich präsentiert.

Matthias Spaniel, Dorothee Wieser (Hrsg.): HALTUNG(en). Perspektiven auf die Selbst-Positionierung der Theatervermittlung

Haltung zeigen, suchen, reflektieren: In Zeiten rasanter globaler Veränderungen, gesellschaftlicher Spaltungen und der Erosion geteilt geglaubter politischer Überzeugungen verstärkt sich das Bedürfnis nach klaren Positionierungen. So verwundert die Konjunktur des Begriffes "Haltung" nicht – zudem ist dieser für Theaterschaffende eine fast schon selbstverständliche Arbeitskategorie: Es braucht eine (äußere) Körperhaltung auf der Bühne und eine (innere) Haltung zum gesprochenen Text.

Stephan Kröner, Alexander Christ, Marcus Penthin: Stichwort: Digitalisierung in der kulturell-ästhetischen Bildung – eine konfigurierende Forschungssynthese

Digitalisierung verändert zunehmend die kulturelle Bildung. Im Zuge des technologischen Fortschritts werden auch soziale Interaktionen, ästhetische Erfahrungen und Ausdrucksformen transformiert. In diesem Beitrag wird über eine konfigurierende Forschungssynthese zur Kartierung des sich entwickelnden Forschungsfeldes zur Digitalisierung in der kulturellen Bildung berichtet.

Max Fuchs: Pädagogik, Diskriminierung und kulturelle Bildung in der Einwanderungsgesellschaft. Historische und systematische Analysen aus der Perspektive einer Kritischen Kulturpädagogik

Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sind die zentralen Versprechungen der europäischen Moderne. Zum Teil wurden sie eingelöst, doch hat es immer wieder Ausbrüche von Gewalt und Unmenschlichkeit gegeben: Kolonialismus, Sklavenhandel, Rassismus und strukturelle Diskriminierung gehören ebenso zur Geschichte der Moderne wie Bewegungen der Emanzipation und Befreiung. Das Buch zeigt historisch und systematisch, welche Rolle dies aktuell in der Erziehungswissenschaft und speziell im Bereich der kulturellen Bildungsarbeit spielt.

Sarah Schönewald: Kunst auf Sendung. Zur Analyse und Vermittlung von Radiokunst

Wie lässt sich Radiokunst in ihren vielfältigen Formen wissenschaftlich analysieren? Welche spezifischen ästhetischen Dimensionen können radiophone Arbeiten entfalten? Was muss die Kunstvermittlung leisten, um diesen Eigenheiten Rechnung zu tragen? Und wie lässt sich die Vermittlung von Radiokunst in ihrer Wirkung evaluieren?

María Del Mar Alonso Amat, Elisabeth Magesacher, Andreas Meyer: Musik ausstellen. Vermittlung und Rezeption musikalischer Themen im Museum

Musikausstellungen vermitteln historisches und musikalisches Wissen und können darüber hinaus Orte der Erinnerung, Kontemplation und spielerischen Unterhaltung sein. Entsprechend vielfältig sind inhaltliche Ausrichtungen, museale Vermittlungskonzepte sowie Ansprüche und Erwartungen von Seiten des Publikums. 

Savoy, Bénédicte: Afrikas Kampf um seine Kunst. Geschichte einer postkolonialen Niederlage

Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Und es fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende jedoch war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Auf der Grundlage von unzähligen unbekannten Quellen aus Europa und Afrika erzählt Bénédicte Savoy die gespenstische Geschichte einer verpassten Chance, einer Niederlage, die heute mit umso größerer Wucht auf uns zurückschlägt.

Hans-Jörg Czech, Kareen Kümpel, Rita Müller (Hrsg.): TRANSFORMATION. Strategien und Ideen zur Digitalisierung im Kulturbereich

Die Digitalisierung des Kulturbetriebs gewinnt endlich an Fahrt! Das liegt nicht zuletzt an den Corona-Beschränkungen, denn die Errungenschaften der virtuellen Transformation sind im Zuge der Lockdowns schon jetzt zur notwendigen Bedingung für ein Weiterleben des Kulturbetriebs geworden.

museOn | weiterbildung & netzwerk (Hrsg.): weiterbilden – weiterdenken. Digitale wissenschaftliche Weiterbildung für Museen

Die Abschlusspublikation präsentiert zentrale Ergebnisse des vom BMBF 2014–2020 geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekts Freiburger Akademie für Museums-, Ausstellungs- und Sammlungswissen (FRAMAS). Seit 2016 bietet das daraus hervorgegangene museOn | weiterbildung & netzwerk ein modulares wissenschaftliches Weiterbildungsprogramm im Blended-Learning-Format, mit dem Ziel, das Personal von Museen und Kultureinrichtungen mithilfe flexibel kombinierbarer, handlungsorientierter Online-Kurse bestmöglich auf die strukturellen Transformationsprozesse im Kulturbereich vorzubereiten. 

Lukas Bugiel: Musikalische Bildung als Transformationsprozess. Zur Grundlegung einer Theorie

Irritierende Erfahrungen mit Musik können dazu führen, dass sich wandelt, wie man Welt und sich selbst erfährt. Lukas Bugiel entfaltet diesen Gedanken zwischen Bildungstheorie, Musikpädagogik und Philosophie durch die Entwicklung einer Theorie transformatorischer musikalischer Bildungsprozesse.

Mayte Zimmermann, Kristin Westphal, Helga Arend, Wiebke Lohfeld (Hrsg.): Theater als Raum bildender Prozesse

Die Frage, was eine zeitgenössische Theaterpädagogik ausmacht, steht im Mittelpunkt dieses Tagungsbandes. Die Herausgeberinnen editieren Beiträge aus den Bereichen Theaterwissenschaft, Theaterpädagogik und künstlerischer Praxis. Unter vier Überschriften gehen die Autorinnen und Autoren in einen Diskurs über 1. zeitgenössische Theaterpädagogik, 2. die Bedeutung des Chorischen, 3. Affekte im Theater und 4. das Theater als Ort raumbildender Prozesse.

Sarah Hübscher, Elvira Neuendank (Hrsg.): missing links. Lehr- und Leerstellen der Gegenwartsgesellschaft

Komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge wahrnehmen und diskutieren: In einer interdisziplinären öffentlichen Ringvorlesung der TU Dortmund wurden wissenschaftliche Perspektiven sowie Gender, Ökologie, Demokratie und Medien als prägnante Themen der Gegenwart diskutiert. 

Marion Fleige, Julia Gassner, Mareike Schams (Hrsg.): Kulturelle Erwachsenenbildung. Bedeutung, Planung und Umsetzung

Kulturelle Bildung ist einer der größten Bereiche der Erwachsenenbildung. Der Band stellt ein neues Darstellungsraster zur Erfassung der Zugänge zur kulturellen Erwachsenenbildung vor, aus dem Empfehlungen zur Programmgestaltung und für die Praxisarbeit abgeleitet werden.

Markus Gloe, Tonio Oeftering (Hrsg.): Politische Bildung meets Kulturelle Bildung

Die Beiträge dieses Buchs beschäftigen sich mit dem Verhältnis von politischer und kultureller Bildung. Dabei geht es u.a. um die Frage, wo die Grenze zwischen kultureller Bildung und politischer Bildung verläuft bzw. ob es überhaupt eine solche gibt.

Jan Erhorn, Jürgen Schwier, Björn Brandes (Hrsg.): Bewegung – Spielraum für Bildung. Chancen für bereichsbezogenes Lernen in der frühen Kindheit

Bei der Fokussierung frühkindlicher Lern- und Bildungsprozesse wird den Phänomenen Bewegung, Spiel und Sport vielfach Bedeutung beigemessen. Denn betrachtet man Lern- und Bildungssituationen aus der Perspektive eines Kleinkindes, spielen Körper und Bewegung häufig eine zentrale Rolle für Prozesse der Selbst- und Umwelterschließung.

Julius Heinicke, Katrin Lohbeck (Hrsg.): Elfenbeinturm oder Kultur für alle? Kulturpolitische Perspektiven und künstlerische Formate zwischen Kulturinstitutionen und Kultureller Bildung

"Elfenbeinturm oder Kultur für alle?" Mit Blick auf die architektonische Kulturlandschaft in vielen deutschen Städten drängt sich die Frage zu dieser Publikation geradezu auf: Theater, Museen und Konzerthäuser befinden sich in altehrwürdigen oder modernen Prachtbauten mit ambitionierter Architektur.

schnittpunkt, Joachim Baur (Hrsg.): Das Museum der Zukunft. 43 neue Beiträge zur Diskussion über die Zukunft des Museums

1970 erschien "Das Museum der Zukunft. 43 Beiträge zur Diskussion über die Zukunft des Museums" mit Vorstellungen zur erwarteten und erwünschten Entwicklung dieser Institution. 50 Jahre danach ist es Zeit für eine Revision: 

Anne Hartmann, Katarina Kleinschmidt, Eliana Schüler (Hrsg.): Subjekte Kultureller Bildung. Empirische Forschung zu Bildungsprozessen in Tanz, Theater und Performance

Wie lassen sich Bildungsprozesse in Tanz-, Theater- und Performanceprojekten qualitativ-empirisch fassen? Mit welchen theoretischen Begriffen und mit ihnen verbundenen (impliziten) Setzungen agiert die Forschung in der Kulturellen Bildung? Welche theoretischen und methodischen Herausforderungen stellen sich, will man die Spezifik und Komplexität künstlerischer Probenprozesse und -praktiken in den Blick nehmen?

Susanne Keuchel, Bünyamin Werker (Hrsg.): Gesellschaftspolitische Dimensionen der Kulturellen Bildung

Im Zuge gesellschaftlicher Prozesse wie Globalisierung, Digitalisierung oder Populismus wird der Kulturellen Bildung bei der Bewältigung dieser gesellschaftspolitischen Herausforderungen eine Schlüsselrolle zugeschrieben. Sie steht daher in einem produktiven Spannungsverhältnis.

Heike Henning (Hrsg.): All inclusive?! Aspekte einer inklusiven Musik- und Tanzpädagogik

Was muss sich verändern, damit musik- und tanzpädagogische Angebote für alle Menschen die Möglichkeit bieten, sich künstlerisch-musikalisch zu entfalten und auszudrücken? Die Frage nach Teilhabe und Chancengleichheit steht im Zentrum dieser Publikation und ist ungebrochen aktuell. 

Karola Braun-Wanke, Ernst Wagner (Hrsg.): Über die Kunst, den Wandel zu gestalten. Kultur · Nachhaltigkeit · Bildung

Wie können wir eine zukunftsfähige Gesellschaft gestalten? Die Suche nach neuen Wegen in der Kulturellen Bildung ist von hoher Brisanz und Dringlichkeit. Um die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 zu erreichen, bietet die Kulturelle Bildung vielfältige Zugänge.

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (Hrsg.): Kulturelle Bildung ist Koproduktion. Außerschulische und schulische Kulturelle Bildung wirksam entfalten

Kulturelle Bildung hat durch ihre Konzepte und Potenziale in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und in der Bildungsdebatte erhalten. Dies hat zu einer weiterführenden Dynamik geführt, die sich in vielen erfolgreichen Initiativen und Programmen ausdrückt und die Akteure der Kulturellen Bildung außerhalb und innerhalb der Schule vor zahlreiche Herausforderungen gestellt hat. Im Vordergrund steht dabei nach wie vor, allen Kindern und Jugendlichen flächendeckend und nachhaltig Teilhabe an Kultur und Bildung zu ermöglichen.

Stiftung Genshagen (Hrsg.): Kultur in Corona-Zeiten. Einblicke aus Deutschland, Frankreich und Polen

Der gesamte Kultur- und Kreativbereich ist ganz besonders von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und von den Eindämmungsmaßnahmen getroffen. Aber auch der internationale Austausch wird massiv durch die Pandemie beeinträchtigt. 

Esther Pürgstaller, Sebastian Konietzko, Nils Neuber (Hrsg.): Kulturelle Bildungsforschung. Methoden, Befunde und Perspektiven

Die Kulturelle Bildung hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Damit geht eine Stärkung der Forschung zu diesem Feld einher. Nach einer Phase der Überprüfung von Wirkungen Kultureller Bildung stellt sich zunehmend die Frage nach einer (kultur-) theoretischen Einbettung der Forschung, nicht zuletzt mit Blick auf die Bedeutsamkeit der Befunde für die Praxis

Meike Lettau: Künstler als Agents of Change. Auswärtige Kulturpolitik und zivilgesellschaftliches Engagement in Transformationsprozessen

Künstler und Kulturaktivisten nehmen als Agents of Change eine zentrale Rolle in gesellschaftspolitischen Transformationsprozessen ein. Die Studie untersucht die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure am Beispiel von Kunstfestivals im öffentlichen Raum im Kontext der Umbrüche in Tunesien in den Jahren 2010/11 und der politischen Transformation von einem diktatorischen zu einem demokratischen System.

Birgit Mandel; Birgit Wolf: Staatsauftrag: "Kultur für alle". Ziele, Programme und Wirkungen kultureller Teilhabe und Kulturvermittlung in der DDR

"Erstürmt die Höhen der Kultur!" Mit diesem Anspruch an die Bevölkerung erfuhren Kunst und Kultur in der DDR Anerkennung und eine hohe staatliche Förderung. Ein engmaschiges System der Kulturvermittlung von Kindergärten über Schulen und Jugendorganisationen bis zu Betrieben wurde etabliert. Inwieweit gelang es, Ziele einer "Kultur für alle und von allen" umzusetzen?

Susanne Timm, Jana Costa, Claudia Kühn, Annette Scheunpflug (Hrsg.): Kulturelle Bildung. Theoretische Perspektiven, methodologische Herausforderungen und empirische Befunde

Kultureller Bildung wird als Erfahrungs- und Lernbereich ein bedeutsames Potenzial zugesprochen. Es besteht jedoch keine hinreichende empirische Evidenz bezüglich vieler mit kultureller Bildung verbundener Fragen: Mit welchen Angeboten kultureller Bildung an welchen Orten können welche Ergebnisse für wen erzielt werden? Wie können Prozesse und das komplexe Zusammenspiel ihrer Voraussetzungen und Wirkungen wissenschaftlich solide untersucht werden?

ITI Zentrum Deutschland / Matthias Rebstock (Hrsg.): Freies Musiktheater in Europa / Independent Music Theatre in Europe. Vier Fallstudien / Four Case Studies

Neben dem Opernbetrieb hat sich in Europa ein eigenständiges Feld zeitgenössischen Freien Musiktheaters etabliert, das sich durch vielfältige und innovative Formen zwischen Musik und Theater auszeichnet und immer wieder neue Arbeitsformen entwickelt.

Denise Bergold-Caldwell: Schwarze Weiblich*keiten. Intersektionale Perspektiven auf Bildungs- und Subjektivierungsprozesse

Wie Women* of Color und Schwarze Frauen* mit intersektionalen Differenz- und Diskriminierungserfahrungen umgehen, sie transformieren und neue (Bildungs-)Wege gehen, ist bisher kaum untersucht worden.

Nicola Scherer: Narrative internationaler Theaterfestivals. Kuratieren als kulturpolitische Strategie

Internationale Theaterfestivals positionieren sich in der Dekade des Krisenhaften neu. Sie hinterfragen Theater als lokalen Ort der Verhandlung internationaler und globalpolitischer Themen.

Barbara Vollmer: Kreativität – Handeln in Ungewissheit. Eine Studie zur Relevanz individueller und ko-konstruktiver kreativer Prozesse

Barbara Vollmer untersucht die Themen "Ästhetik", "Kreativität" und "Denken". Die im ersten Teil verfolgte Grundlagenforschung beschreibt kreative Prozesse als vielfältige Lernprozesse. Der zweite, anwendungsorientierte Teil zeigt das Anregungspotential und die Relevanz der Motivation in kreativer Teamarbeit anhand ko-konstruktiv organisierter kreativer Prozesse.

Norma Köhler; Christoph Scheurle; Melanie Hinz (Hrsg.): BIOGRAFIEren auf der Bühne

Lebensgeschichtliche Kommunikation zu Lebens(ver)läufen, -lagen und -themen eines Theaterensembles zu inszenieren, ist eine facettenreiche Kunst. Insbesondere in theaterpädagogischen Zusammenhängen wird sie als Biografisches Theater bezeichnet. Der Band beleuchtet diese Begrifflichkeit aus theater-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive.

Stiftung Genshagen (Hrsg.): Diversitätsorientierte Nachwuchsförderung und Personalgewinnung im Kunstund Kulturbereich Erfahrungen der Stiftung Genshagen und ein Leitfaden für Kulturinstitutionen

Die Stiftung Genshagen veröffentlicht im Rahmen des Kompetenzverbunds Kulturelle Integration und Wissenstransfer (KIWit) eine Broschüre zu diversitätsorientierter Nachwuchsförderung und Personalgewinnung im Kunst- und Kulturbereich. Ziel der Publikation ist es, Projekterfahrungen der Nachwuchsförderungsprogramme der Stiftung Genshagen, der KIWit-School und des KIWit-Traineeprogramms, zu teilen und Kulturinstitutionen Anstöße für die Implementierung einer diversitätsorientierten Nachwuchsförderung und Personalentwicklung in ihren Häusern zu geben.

Olaf Zimmermann, Felix Falk (Hrsg.): Handbuch Gameskultur. Über die Kulturwelten von Games

Warum sind Games Kultur? 
Können Computerspiele sogar Kunst sein? Was haben Computerspiele mit Bildender Kunst, Theater, Musik, Literatur, Film zu tun? Sind Games immer gewalthaltig? Darf man Erinnerungskultur spielen? Was haben Spiele mit Sport zu tun? Und macht die Gamesbranche wirklich so viel Umsatz wie Hollywood?

Fabian Hofmann (Hrsg.): Pädagogische Qualität in der Kunstvermittlung. Was ein Forschungsprojekt im Museum leisten kann

Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es über pädagogische Qualität? Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es über pädagogische Qualität in der Kunstvermittlung? Welche Qualitätsvorstellungen sind in der praktischen Vermittlung vertreten? Welcher theoretischen Bezüge bedient sich die Praxis? Und was lässt sich daraus für die Weiterentwicklung des Diskurses um die pädagogische Qualität schließen?

Stefanie Pietsch: Kompetenzentwicklung durch und über den Körper am Beispiel Tanz im Kontext pädagogischer Studiengänge

Die Körperlichkeit von PädagogInnen wird als Bestandteil professionellen Handelns bislang nur selten explizit theoretisch berücksichtigt. In pädagogische Situationen treten die AkteurInnen jedoch immer in ihrer ganzen Person, und somit auch mit ihrem Körper ein. Dementsprechend sollte der reflektierte Umgang mit dem eigenen Körper sowie die sensible Wahrnehmung der Körper der InteraktionspartnerInnen als Grundvoraussetzung pädagogischen Handelns angesehen werden. 

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) (Hrsg.): Bildungslandschaften. Perspektive Kinder- und Jugendarbeit

In der Arbeitshilfe werden Ziele, Inhalte und Strukturen von Bildungslandschaften beschrieben. Die Arbeitshilfe soll Akteuren dabei helfen, Chancen und Grenzen für eine Beteiligung von Kinder- und Jugendarbeit an Bildungslandschaften auszuloten.

Alice Hasters: Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen

Warum ist es eigentlich so schwer, über Rassismus zu sprechen?

"Darf ich mal deine Haare anfassen?", "Kannst du Sonnenbrand bekommen?", "Wo kommst du her?" Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören.

Elisa Liepsch, Julian Warner (Hrsg.): Allianzen. Kritische Praxis an weißen Institutionen

In den letzten Jahren ist der strukturelle Ausschluss von "People of Colour" und "Schwarzen Menschen" durch weiße Kultur- und Bildungsinstitutionen immer mehr in den Fokus künstlerischer sowie auch institutioneller Kritik geraten. Neue Förderinstrumente und Arbeitspraktiken führten oftmals nicht zu nachhaltigen Veränderungen. Zugleich werden immer wieder neue Strategien der Allianzenbildung und solidarischen Praxis initiiert.

Prof. Dr. Markus Kosuch, Agnes Will, Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg e.V. (Hrsg.): Kreativ und Digital. Kulturelle Bildung in Zeiten der Digitalität in Baden-Württemberg

Digitalisierung durchdringt inzwischen unseren Alltag so weit, dass es unmöglich wird, klare Grenzen zu ziehen zwischen on- und offline oder zwischen analog und digital. Und wenn man in die Zukunft blickt, wird dieser Trend zur Diffusion der verschiedenen Bereiche noch weitergehen.

Dany Weyer: Investigating trust in a multilingual theatre project: Potentialities for a humanising pedagogy

Education plays a vital role in shaping social realities by promoting dialogue, solidarity, mutual understanding, and positive social interactions. However, some pedagogical approaches are believed to not shoulder the responsibility to counter current social, economic, and political forces in Europe and beyond that present challenges in terms of social cohesion and ways of living together.

Johannes Kirschenmann (Hrsg.): Zugänge. Welt der Bilder – Sprache der Kunst

Zugänge – der opulente Band versammelt eine Fülle von Möglichkeiten, sich Kunst zu nähern. In zahlreichen Varianten werden ganz unterschiedliche, perspektivenreiche Annäherungen als Zugänge erprobt. Ein Teil der Beiträge stellt Zugänge zur Kunst mit einem rezipierenden Schwerpunkt vor, in einem anderen Teil dominieren die vielen Möglichkeiten einer ästhetisch-praktischen Auseinandersetzung mit Kunst.

Stiftung Genshagen (Hrsg.): Virtuell, vernetzt, analog. Fachtag über Künste, Kulturelle und politische Bildung im digitalen Wandel

Inhalt des interdisziplinären Fachtages "Virtuell, vernetzt, analog - über Künste, politische und Kulturelle Bildung im digitalen Wandel" war eine Diskussion über die Auswirkungen des digitalen Wandels in Kunst, Kultur und Gesellschaft. Positionen aus den zeitgenössischen Künsten, der Kulturellen Bildung und Bildungsforschung wurden vorgestellt und mit politischer Bildung in den Dialog gebracht.

Cordula Meier, Karoline Spelsberg-Papazoglou (Hrsg.): Heidi – Diversität in Kunst, Wissenschaft und Institutionen

Der Titel des Bandes »Heidi« orientiert sich an einer Studie der Harvard Business School zu Klischees und Stereotypisierungen. Die Autor_innen nehmen Stereotypisierungen, für die die Studie symbolisch steht, aus und in den unterschiedlichen Kontexten Wissenschaft, Kunst und Institutionen entlang der sechs sogenannten Kerndimensionen von Diversität (Alter, Menschen mit Behinderung, Geschlecht, Sexuelle Orientierung, Ethnie, Religion) kritisch in den Blick.

Kim Kannler, Valeska Klug, Kristina Petzold, Franziska Schaaf (Hrsg.): Kritische Kreativität. Perspektiven auf Arbeit, Bildung, Lifestyle und Kunst

Kreativität – einst Kernforderung der (künstlerischen) Gesellschaftskritik – scheint heute nicht mehr als ein omnipräsenter gesellschaftlicher Imperativ zu sein. Ihr emanzipatorisches Potenzial wurde verspielt zugunsten einer strategischen Verwertung durch Politik und Wirtschaft, so der allgemeine Vorwurf.

Beate Kegler: Soziokultur in ländlichen Räumen. Die kulturpolitische Herausforderung gesellschaftsgestaltender Kulturarbeit

Im Zuge der sogenannten Neuen Kulturpolitik in den 1968er Jahren etablierte sich die Soziokultur jenseits der institutionellen Kunstbetriebs als alternative Kulturarbeit. Ihre Akteure schufen und gestalteten Experimentierräume eines basisdemokratischen Miteinanders und setzten mit ihrem Engagement zahlreiche Gegenimpulse zur affirmativen Hochkultur jener Epoche. 

Robert Bosch Stiftung (Hrsg.): Positionen Frühkindlicher Kultureller Bildung

„Positionen Frühkindlicher Kultureller Bildung“ ist ein Plädoyer für kulturelle Bildungsarbeit mit jungen Kindern. Das Handbuch eröffnet einen interdisziplinären Blick auf die Frühkindliche Kulturelle Bildung – ihre Potenziale und Herausforderungen.

Statistisches Bundesamt (Destatis) (Hrsg.): Spartenbericht Soziokultur und Kulturelle Bildung

Soziokultur beschreibt eine kulturelle Praxis, die mit ihren Angeboten versucht, möglichst allen Gesellschaftsschichten den Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen. 

Carlo Brune: Literarästhetische Literalität. Literaturvermittlung im Spannungsfeld von Kompetenzorientierung und Bildungsideal

Das Konzept einer literarästhetischen Literalität kompensiert Defizite eines am Kompetenzparadigma ausgerichteten Literaturunterrichts.

Jane Eschment, Hannah Neumann, Aurora Rodonò, Torsten Meyer (Hrsg.): Arts Education in Transition. Ästhetische Bildung im Kontext kultureller Globalisierung und Digitalisation

In einer von kultureller Globalisierung und vernetzter Digitalisation geprägten Welt konturieren sich die Schnittfelder von Kunst, Wissenschaft und Bildung neu. Die entgrenzten Künste suchen sich neue Orte, neue Zeiten, neue Formen und Formate, neue Themen und ein neues Publikum. Was bedeutet das für die Praktiken der Kunst? Was für die Theorien der Kunst? Und was bedeutet es für die Verkoppelung von Kunst und Bildung?

Susanne Henning: Architektur wird plastisch. Skulpturales Handeln in architektonischen und künstlerischen Bildungskontexten

Welche Bildungschancen eröffnet "skulpturales Handeln" in der architektonischen und künstlerischen Lehre, in der Kunstpädagogik und Architekturvermittlung?

Julia Heisig, Ivana Scharf, Heide Schönfeld: Kunstlabore: Für mehr Kunst in Schulen! Ein Ratgeber zur Qualität künstlerischer Arbeit in Schulen

Qualitätsvolle, künstlerische Arbeit in Schulen – Wie kann sie gelingen? Welche Qualitätsaspekte sind wichtig? Und wie unterscheiden sich die Voraussetzungen in den verschiedenen künstlerischen Sparten?

Susanne Gesser, Nina Gorgus, Angela Jannelli (Hrsg.): Das subjektive Museum. Partizipative Museumsarbeit zwischen Selbstvergewisserung und gesellschaftspolitischem Engagement

Partizipation gehört zu den langlebigen Trends im Museum. Seitdem in den 1970er Jahren die Forderung nach einer sozial und politisch engagierten Museumspraxis laut wurde, entwickelte sich der Diskurs weltweit.

Gabriele Enser, Bernhard Gritsch, Fritz Höfer (Hrsg.): Musikalische Sozialisation und Lernwelten

Heute scheint unsere musikalische Sozialisation mit all ihren medialen und virtuellen Optionsräumen unvorhersehbar, verwirrend und in besonderem Maß pluralistisch geprägt. Bedingungen und Formen des Zusammenspiels von Gesellschaft und Individuum im Kontext von Musik und Pädagogik sind wieder neu in den Blick zu nehmen.

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (Hrsg.): Kinder- und Jugendkulturarbeit inklusiv. Praxis, Reflexion, Haltungen

Inklusion ist ein Schlüssel für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und grundlegend für gelebte Demokratie. Inklusion sollte daher Ziel und Auftrag kultureller Bildungspraxis sein. Mit ihren Prinzipien, wie Stärkenorientierung oder Partizipation, kann sie Inklusion unterstützen und umsetzen. Die Studie macht dies anhand ausgewählter Praxisprojekte sichtbar und gibt Empfehlungen, wie die noch vielfältigen Barrieren abgebaut werden können.

Stephan Büttner (Hrsg.): Die digitale Transformation in Institutionen des kulturellen Gedächtnisses

Die digitale Information - kaum ein Beitrag oder Kommentar ohne diesen Begriff - und oft ohne Sachkenntnis. Der Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam hat sich dem Thema mit folgenden Fragen genähert:

Gabriele Klein: Pina Bausch und das Tanztheater. Die Kunst des Übersetzens

Gabriele Klein präsentiert eine neue Sichtweise auf die Arbeit des Tanztheaters Wuppertal: Die Entwicklung und Aufführung der Stücke, die Weitergabe von choreografischem Material und die Reaktionen der Öffentlichkeit werden als komplexe, voneinander abhängige und wechselseitige Übersetzungsprozesse dargestellt. 

Stefanie Bischoff, Iris Nentwig-Gesemann, Monika Wagner-Willi (Hrsg): Fallarchiv Kindheitspädagogische Forschung. Online-Zeitschrift zu Qualitativen Methoden in Forschung und Lehre. Schwerpunkt: Dokumentarische Methode

Die Zeitschrift legt den Schwerpunkt auf die Fundierung der Methodenausbildung in der Kindheitspädagogik und regt die methodische und methodologische Diskussion ihrer Vorgehensweisen und Standards an.

Birgit Althans, Kathrin Audehm (Hrsg.): Kultur und Bildung – kulturelle Bildung?

Die Zeitschrift für Kulturwissenschaften dient als kritisches Medium für Diskussionen über "Kultur", die Kulturwissenschaften und deren methodische Verfahren. Ausgehend vom internationalen Stand der Forschung sollen kulturelle Phänomene gleichermaßen empirisch konzis wie theoretisch avanciert betrachtet werden.

Lode Vermeersch, Ernst Wagner, Rainer Wenrich (Hrsg.): Guiding the Eye. Visual Literacy in Art Museums

Die englischsprachige Publikation widmet sich dem Kunstmuseum als Lernort und vereint internationale Perspektiven von Forscher_innen, Kurator_innen und Pädagog_innen sowie Theorie und Praxis auf die Visual Literacy. 

This book addresses the link between visual literacy – people’s ability to interpret and skillfully use images – and art museums. Art museums invite you to look at objects in different ways. They stimulate your visual curiosity, give you visual satisfaction, and allow the visual to merge with other sensory experiences. All of this makes art museums potentially the ideal learning environments for acquiring visual literacy skills.

Esther Pürgstaller: Kulturellen Bildung im Tanz. Grundlagen und Befunde zur Wirkung eines kreativen Tanzangebots auf die Kreativitätsentwicklung

Tanzen bildet?! Kulturelle Bildungsangebote im Bereich von Tanz gewinnen an Bedeutung. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich Kreativer Tanz positiv auf die Entwicklung motorisch-kreativer Fähigkeiten auswirkt. Allerdings liegen weder zur Einflussnahme des Kreativen Tanzes auf die Kreativitätsentwicklung noch zur methodisch-didaktischen Unterrichtsgestaltung empirische Erkenntnisse vor.

Rat für Kulturelle Bildung: Contemporary Research Topics in Arts Education. German-Dutch Perspectives

Dieser Band versammelt Forschungsbeiträge des zweiten „German-Dutch Colloquium – Digitalization and Arts Education“, das am 24. September 2018 in Berlin stattfand. Das Kolloquium zielte darauf ab, den bilateralen wissenschaftlichen Austausch zwischen den Niederlanden und Deutschland zu fördern und gegenwärtige Projekte sowie Forschungsergebnisse zu den Wirkungen Kultureller Bildung zu diskutieren.

Kristin Klein, Willy Noll (Hrsg.): Postdigital Landscapes

Unter aktuellen Bedingungen digitaler Kulturen verändern sich die Register künstlerischer Artikulationen und Affordanzen. In der Allgegenwart von digitalen Medien und ihren vernetzten Infrastrukturen etablieren sich neue kulturelle Praktiken, wandeln sich Modi der Interaktion, soziale Gefüge, die Rolle von Institutionen und die Arten und Weisen, wie Kunst produziert, geteilt und rezipiert wird. Dies zieht wiederum andere Voraussetzungen gesellschaftlicher Teilhabe nach sich und verändert bildungstheoretische Grundannahmen.

Benjamin Jörissen, Stepahn Kröner, Lisa Unterberg (Hrsg.): Forschung zur Digitalisierung in der Kulturellen Bildung

Die Konsequenzen und Potenziale, die die digitale Transformation für die Kulturelle Bildung mit sich bringt, sind bislang weitestgehend unerforscht. Diesem Desiderat begegnet die Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zur Digitalisierung in der kulturellen Bildung, die im Februar 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlicht wurde.

Yvonne Hardt, Martin Stern (Hrsg.): Körper – Feedback – Bildung. Modi und Konstellationen tänzerischer Wissens- und Vermittlungspraktiken

Feedbackpraktiken und ihre Konzepte, Begriffe, Szenarien, Implikationen und Wertungen sind allgegenwärtig und zentraler Aspekt von (Aus)Bildungsprozessen. Im Kontext tänzerischer Vermittlungspraktiken werden hierbei die körperlich-sinnlichen Dimensionen von Feedbackprozessen besonders auffällig, die auch für andere Bereiche körperbasierten Lernens und Vermittelns von zentraler Bedeutung sind.

Ina Henning, Sven Sauter, Katharina Witte (Hrsg.): Kreativität grenzenlos!? Inner- und außerschulische Expertisen zu inklusiver Kultureller Bildung

Wie kann die Kulturelle Bildung die Barrieren überwinden, die die Teilhabe an Kunst und Kultur erschweren? Dieser Band sammelt und systematisiert bereits bestehende inner- und außerschulische Expertisen aus dem weiten Feld der inklusiven kulturellen Bildung mit dem Fokus auf Musik, Tanz/Bewegung, Theater und Kunst.

Alexandra König: Spielfelder des Selbst. Eine Längsschnittstudie zu jungen Erwachsenen in Handwerksbetreiben, Hochschulen und Kunstakademien

Die Studie geht auf Basis eines quantitativen und qualitativen Längsschnitts der Frage nach, wie junge Erwachsene zwischen individuellen Ansprüchen und strukturierten Chancen ihr Selbstprojekt ausarbeiten (können) – in Handwerksbetrieben, Kunstakademien und Hochschulen.

Frank Jebe: Kulturelle Bildung durch Künstlerinnen und Künstler in der Schule. Eine empirische Untersuchung zu den künstlerischen Angeboten im offenen Ganztagsbereich von Grundschulen

Zentrales Anliegen dieser Publikation ist, die künstlerischen Angebote im offenen Ganztagsbereich von Grundschulen empirisch zu untersuchen. Inwiefern können Künstlerinnen und Künstler ihre Angebote im Sinne der freien Künste in der Schule durchführen? Wie entwickeln sie ihre Angebote und welche Erwartungen erfüllen sie im Hinblick auf kultur- und bildungspolitische Diskurse?

Nationaler Kulturdialog: Kulturelle Teilhabe - Participation Culturelle - Partecipazione Culturale. Ein Handbuch - un manuel - un manuale

Das Handbuch bietet eine Übersicht zu Geschichte und Begriff der kulturellen Teilhabe, lotet die Handlungsfelder von Teilhabe aus und stellt konkrete praktische Handlungsansätze vor. Es richtet sich an Projektverantwortliche in Kultur und anderen teilhaberelevanten Bereichen sowie an private und öffentliche Förderinstitutionen, die sich für gesellschaftliche Teilhabe engagieren.

Ulaş Aktaş, Thomas Gläßer (Hrsg.): Kulturelle Bildung in der Schule. Kulturelle Schulentwicklung, Selbstbestimmung im Unterricht und Inklusion

In Zeiten von steigendem Lern- und Leistungsdruck und wachsender sozialer Ungleichheit wird kultureller Schulentwicklung und Kultureller Bildung häufig zugetraut, einen substantiellen Beitrag zur Bewältigung grundlegender Herausforderungen von Bildung und Gesellschaft zu leisten. Wie soll kulturelle Schulentwicklung aussehen und was kann sie erreichen? Was könnte sich für Unterricht und Lernen ändern und was heißt Inklusion für die Kulturelle Bildung in der Schule?

René Angelstein, Johann Bischoff, Kai Köhler-Terz, Thomas Tiltmann, Christian Siegel, Frank Venske: Handbuch Künstlerische Kompetenzvermittlung in der kulturellen Bildung

Primär soll das Textstudium eine medienpädagogisch orientierte Diskussionsgrundlage für die Seminararbeit liefern und Einblicke in die Medienpraxis geben. Das ist in den Seminarpräsenzphasen eine unabdingbare Voraussetzung dafür, zielgerichtet in Theorie und Praxis den Einstieg in eine pädagogisch strukturierte Arbeit mit Primär- und Sekundärmedien beginnen zu können.

René Angelstein, Johann Bischoff: Begegnung mit dem Fremden in Film und Fernsehen, Malerei und Theater

Mit dem 3. Band der Publikationsreihe Interdisziplinäres Denken, Forschen, Handeln des Hochschulverlags Merseburg mit dem Titel „Begegnung mit dem Fremden in Film und Fernsehen, Malerei und Theater - Soziologische Betrachtungen anhand ausgewählter Beispiele“ regen die Autoren dazu an, unterschiedliche Aspekte und Sichtweisen im Kontext „des Fremden“ in den Medien und der Kunst neu zu betrachten und eine kritische Distanz zu Alltagsgegebenheiten unserer gesellschaftlichen und kulturellen Gegenwart zu entwickeln. Der Band versammelt hierzu verschiedene Beiträge und Perspektiven.

Claudia Steigerwald: Kulturelle Bildung als politisches Programm. Zur Entstehung eines Trends in der Kulturförderung

›Kulturelle Bildung‹ hat Hochkonjunktur: Als Bestandteil der Kulturförderung von Bund, Ländern und Kommunen, in Modellprojekten von Stiftungen und den Education-Abteilungen von Kultureinrichtungen ist das Thema allgegenwärtig. Obgleich die Wirkung des Konzeptes erst in Ansätzen empirisch untersucht wurde, scheint seine Attraktivität für eine wachsende Zahl von Förderakteuren ungebrochen.

Stiftung Genshagen und Narodowe Centrum Kultury (Hrsg.): Potenziale guter Nachbarschaft. Kulturelle Bildung in Deutschland und Polen.

Kulturelle Bildung zieht sich in Deutschland und Polen durch alle Bereiche des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Sie wird sowohl von öffentlichen Institutionen gefördert als auch von der Zivilgesellschaft initiiert und getragen. Beim Blick auf die vielfältigen Entwicklungen im Bereich der Kulturellen Bildung der letzten Jahre lassen sich Besonderheiten und Unterschiede ebenso wie viele Gemeinsamkeiten beider Länder erkennen.

Matthias Gräßlin, Nicole Zielke, Theaterwerkstatt Bethel (Hrsg.): VOLXKULTUR. Ein künstlerischer Ansatz für die offene Gesellschaft

Die Bemühungen um Inklusion, Integration, Partizipation und interkulturelle Teilhabe stoßen in den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft immer wieder an systemimmanente Grenzen. Der in der Theaterwerkstatt Bethel entstandene künstlerische Ansatz der Volxkultur bringt Menschen verschiedenster Hintergründe zusammen und ermöglicht ihnen die Überwindung sozialer und struktureller Barrieren. Im Zusammenspiel heterogener Gruppen entstehen so eigene Ideen, auch für die Gestaltung einer offenen und inklusiven Gesellschaft. 

Andreas Spengler (Hrsg.): Freiheit und Verantwortung. Diskussionen, Positionen, Perspektiven. Festschrift zur Emeritierung Guido Pollaks

Das Verhältnis von Freiheit und Verantwortung, Individualität und Sozialität erweist sich in einer global vernetzten Gesellschaft, in Zusammenhang mit Schul- und Hochschulreformen, Prozessen der Pädagogisierung, Individualisierung, Optimierung, Ökonomisierung und Digitalisierung sowie den damit einhergehenden Anforderungen, als hochaktueller Untersuchungsgegenstand.

Knut Schwippert, Andreas Lehmann-Wermser, Veronika Busch (Hrsg.): Mit Musik durch die Schulzeit? Chancen des Schulprogramms JeKi – Jedem Kind ein Instrument

Der Übergang von der Grundschule in weiterführende Schulen verändert auch die Bedingungen, unter denen Kinder an dieser Schwelle musikalisch aktiv sind. Welche Angebote können sie für sich nutzen? Welche Wirkungen haben diese musikalischen Praktiken auf sie?

Joachim Ludwig, Helmut Ittner (Hrsg.): Forschung zum pädagogisch-künstlerischen Wissen und Handeln. Pädagogische Weiterbildung für Kunst- und Kulturschaffende

Dieser Band stellt Forschungsprojekte vor, die pädagogisch-künstlerische Selbstverständnisse von Kunstschaffenden und deren Veränderungen im Rahmen pädagogischer Weiterbildungen untersuchen.

Volker List: Die Kunst Theater zu lehren – Didaktik für Theater und Darstellendes Spiel

„Die Kunst Theater zu lehren“ formuliert eine Didaktik für Theater und Darstellendes Spiel und beschreibt dabei die Kunstform Theater als Lerngegenstand. Sie unterstützt Theater-Lehrkräfte und Theater-Pädagog_innen bei der Planung und Durchführung eines strukturierten Unterrichts an Schulen und außerschulischen Lernorten und gibt darüber hinaus Hinweise für eine Ausbildungs-Didaktik für Theater-Lehrkräfte und Theater-Pädagog_innen.

Tim Wolfgarten: Zur Repräsentation des Anderen. Eine Untersuchung von Bildern in Themenausstellungen zu Migration seit 1974

Was wird über Bilder in Themenausstellungen zu Migration inhaltlich vermittelt und welche Affekte werden über die formale Bildgestaltung aufgerufen? Das sind die zwei zentralen Leitfragen der Studie, für die insgesamt 814 Ausstellungen erhoben wurden.

Antje Dalbkermeyer, Sabine Lenz, Bettina Pake, Kunstakademie Münster: Anstiften zum Erproben öffentlicher Skulptur

Die Publikation erscheint anlässlich der Kooperationsseminare des Akademie-Wartburg-Projekts in der Kunstdidaktik im Kontext der Skulptur Projekte Münster 2017.

Rebecca Heaton: Autoethnography to artography: An exhibition of cognition in artist teacher practice

With art education being marginalised a need exists for its cognitive value to be reinstated. This thesis responds by exemplifying cognition in artist teacher practice. The focus on artist teacher practice enables cognition to be addressed across educational sectors. It provides intervention at a point where perceptions can be heard and changes implemented in a space where researcher and researched co-exist. This thesis takes the form of an exhibition.

Birte Heidkamp, David Kergel: E-Inclusion – Diversitätssensibler Einsatz digitaler Medien. Überlegungen zu einer bildungstheoreitsch fundierten Medienpädagogik

Das Autorenteam formuliert eine Theorie zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien. Ziel ist ein gleichberechtigter Zugang für alle Mediennutzenden, unabhängig von deren Medienerfahrung, -kompetenz oder Lebenshintergrund.

Birgit Engel, Ingrid Fisch, Stefan Hölscher, Anna-Lena Treese (Hrsg.): VER_HANDELN. Begegnungen im öffentlichen Raum der Kunst Skulptur Projekte Münster 2017

Was kann und will Kunstvermittlung in der Begegnung mit Gegenwartskunst im öffentlichen Raum? Dieser grundlegend konzeptionellen und zugleich praktischen Frage stellten sich kunst- und kulturpädagogische Wissenschaftler*innen und Kunstvermittler*innen im Kontext der Skulptur Projekte Münster 2017. Neben den aktuellen Arbeiten erkundeten sie auch die öffentliche Sammlung. Diese besteht aus den im Stadtraum verbliebenen Werken der seit 1977 alle zehn Jahre stattfindenden Ausstellung.

Annett Aurig: Kooperation zwischen Schule und Kulturinstitution. Empirische Fallstudien an Schulen und der Sächsischen Staatsoper Dresden

Diese Dissertation untersucht, inwieweit die Kooperation zwischen Lehrkräften an Schulen und außerschulischen Mitarbeitern der kulturellen Bildung innerhalb des Unterrichts gegenwärtig umgesetzt wird, welche Bildungserträge dabei erzielt werden und welche Bedingungen für einen Erfolg Voraussetzung sind.

Christian Kammler, Dr. Armin Lohmann: Kulturelle Bildung an Schulen. Konzeptionell gestalten - konkret verankern
Kulturelle Schulentwicklung - eine Herausforderung für die Schulleitung

Fast alltäglich arbeitet die Schulleitung in ihrer Schule daran, ihrem Profil eine deutliche Kontur zu geben. Neu ist, dass sich in den letzten Jahren immer mehr Schulen der Kulturellen Bildung geöffnet haben, deren substanzielle Bedeutung für die Schulprofilentwicklung vor allem darin besteht, ästhetische Handlungsstrategien und ganzheitliche Zugänge zu künstlerisch-ästhetischen Lern- und Handlungsprozessen, aber auch für Lernen und Lehren zu berücksichtigen. Was an dieser Akzentuierung so ungewöhnlich ist und welche Herausforderung dies für Sie als Schulleitung bereithält, haben die Autoren in diesem Buch anschaulich und praxisnah zusammengetragen.

Lisa Unterberg: Qualität in der Kulturellen Bildung. Eine Diskursanalyse

Wie ein Brennglas verdichtet der Begriff Qualität Zwänge, Hoffnungen, Versprechen, Verheißungen, Anforderungen, Zielsetzungen und Argumente im Diskurs der Kulturellen Bildung. Durch die Analyse der Diskursfigur Qualität lässt sich neben der Transformation, die der Diskurs in den letzten Jahrzehnten vollzogen hat, auch der Zusammenhang von Macht- und Wissensstrukturen sowie die daraus folgenden spezifischen Subjektivierungsprozesse ergründen.

Silke Ladel, Julia Knopf, Armin Weinberger (Hrsg.): Digitalisierung und Bildung

Das Buch enthält die Vorträge ausgewiesener Expertinnen und Experten verschiedener bildungswissenschaftlicher Bezugsdisziplinen, die vor dem Hintergrund des 10. Nationalen IT-Gipfels 2017 zum Thema „Lernen und Handeln in der digitalen Welt“ entstanden sind. Ziel ist es, das Themen- und Handlungsfeld in seinen pädagogischen und vor allem fachdidaktischen Implikationen zu reflektieren und die sogenannte ‚digitale Bildungslandschaft‘ multiperspektivisch zu erkunden..

Markus J. Herschbach: DIFFUSIONEN - Künstlerische Bildung im Kontext interkultureller Projekte.

Eine qualitativ-empirische Untersuchung kultureller Bildungs-Erwartungen und Realitäten in Kinder- und Jugend-Kunstprojekten im deutsch-dänischen Grenzland

Die Arbeit richtet sich darauf, Erwartungen und Wirkungen interkultureller Kunstprojekte im deutsch-dänischen Grenzland differenziert zu betrachten und zu untersuchen. Sie geht den Fragen nach, welche bewussten oder unbewussten Lehr- und Lernvorstellungen Projekten auf deutscher bzw. dänischer Seite zugrunde liegen und inwieweit Vorstellungen und theoretische Annahmen mit der Praxis übereinstimmen.

Kristin Westphal, Teresa Bogerts, Mareike Uhl, Ilona Sauer (Hrsg.): ZWISCHEN Kunst und Bildung. Theorie, Vermittlung, Forschung in der zeitgenössischen Theater-, Tanz- und Performancekunst

Das Zusammentreffen von Kunst, Bildung und Wissenschaft als ein gemeinsames und sich wechselseitig bereicherndes Unterfangen zu begreifen, das für die Ausgestaltung eines zukünftigen Verhältnisses von Kunst und Bildung Impulse zu geben vermag, ist das Anliegen dieses Bandes. Leitend ist die Frage, welche Erkenntnisse sich erschließen, wenn sich der Blick auf die Dimensionen ZWISCHEN Kunst und Bildung richtet. 

Sonja Orth: Über plastische Schülerarbeiten sprechen. Eine empirische Studie zu Reflexionsphasen im Kunstunterricht der Grundschule

Die Reflexion über bildnerische Ergebnisse und den Arbeitsprozess ist ein grundlegender Bestandteil des Kunstunterrichts und kann als eine Qualitätsdimension für das Fach Kunst angesehen werden. Dabei kann mit der Reflexion von Produktionsphasen der Erwerb fachlicher Kompetenzen seitens der Lernenden gezielt unterstützt werden.

Andrea Sabisch: Bildwerdung. Reflexionen zur pathischen und performativen Dimension der Bilderfahrung

Die Entstehung des Neuen ist eng mit Prozessen der Bilderfahrung und dem Sichtbarwerden verwoben. Sie berührt den Kontext von Bildung und Forschung auf elementare Weise. Durch Bilder lernen wir, etwas anderes anders und auf neue Weise zu sehen. Aber wie lässt sich der Prozess der Bildwerdung denken? Wie erfahren wir Bilder? Was geschieht, wenn wir Bilder betrachten, entwerfen oder herstellen? In welcher Weise regulieren, ordnen, formen und organisieren Bilder unsere Vorstellungen, Erinnerungen und Affizierungen? Wie richten sie uns räumlich und leiblich aus?

Aron Weigl/EDUCULT: Freie darstellende Künste und Kulturelle Bildung im Spiegel der bundesweiten Förderstrukturen

Die Praxis der künstlerischen Arbeit in Bildungskontexten, die von den freien darstellenden Künstler*innen geleistet wird, ist sehr divers. Gearbeitet wird in allen Genres und Formaten, mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Doch welche Förderbedingungen sind für gelingende künstlerische Arbeit in Bildungskontexten notwendig, wenn sie von freien darstellenden Künstler*innen geleistet wird? Welche Fördermöglichkeiten für Projekte Kultureller Bildung gibt es auf Länderebene und in den Kommunen? Wie definieren die Akteur*innen ihre Arbeit in diesem Feld selbst? Die vorliegende Studie zu den Förderstrukturen Kultureller Bildung geht diesen Fragen auf den Grund.

Nathalie Mälzer und Maria Wünsche: Inklusion am Theater. Übertitel zwischen Ästhetik und Translation

Durch Übertitelungen oder Gebärdensprachverdolmetschungen auf der Bühne können kommunikative Barrieren für ein hörbeeinträchtigtes Publikum gemindert werden. Setzt man diese Translationsformen auch ästhetisch ein, werden inklusive Aufführungen möglich, die sich gleichberechtigt an ein Publikum aus Gehörlosen, Schwerhörigen und Hörenden wenden. Dies setzt die frühe Einbindung des Translationsprozesses in die Inszenierungsarbeit voraus: die sogenannte Ko-Translation. Traditionelle translationswissenschaftliche Begriffe wie Ausgangs- und Zieltext, aber auch Produktionsprozesse im Theater werden neu gedacht. Das Buch verknüpft theoretische Überlegungen zur Theatertranslation, ihre praktische Umsetzung in zwei innovativen Projekten und die Auswertung der damit verbundenen empirischen Studien.

Melanie Hinz / Micha Kranixfeld / Norma Köhler / Christoph Scheurle (Hrsg.): Forschendes Theater in Sozialen Feldern. Theater als Soziale Kunst III

Forschen mit performativen Künsten in und an der Gesellschaft hat Konjunktur. Die Idee vom Forschenden Theater stellt die traditionelle Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft, Theorie und Praxis auf die Probe: Theatermacher*innen bewegen sich in gesellschaftliche Felder, um soziale, (trans-)kulturelle Praxen und Sozialräume ethnografisch zu erfassen und Gesellschaft mit soziologischen Methoden zu befragen. Ihre Aufführungen werden oft zu performativen Testversionen einer zukünftigen Gesellschaft.

Manfred Blohm, Andreas Brenne und Sara Hornäk (Hrsg.): Irgendwie anders. Inklusionsaspekte in den künstlerischen Fächern und der ästhetischen Bildung

Das vorliegende Buch versammelt Stichpunkte zur Inklusion und fragt danach, worin das besondere Potential inklusiver Pädagogik in den Fächern Kunst, Textil oder Musik liegt. Wie sieht gemeinsames Lernen in der ästhetischen Bildung aus? Wo finden sich schon Unterrichtsformen und Praktiken, die Wege zu einem inklusiven Schulsystem aufzeigen? Welche Formen der Differenzierung und individuellen Förderung sind in den Fächern, in denen die Wahrnehmung und Gestaltung, künstlerisches Denken und Handeln von Kindern und Jugendlichen im Vordergrund stehen, denkbar? Auf welche Weise lässt sich ein Perspektivwechsel der Lehrenden und Lernenden auch im Kunst-, Textil- oder Musikunterricht initiieren? Und wie kann die erforderliche Blickveränderung gerade aus den ästhetischen Fächern und ihren Besonderheiten heraus erfolgen?

Elke Josties, Stefanie Kiwi Menrath (Hrsg.): Kulturelle Jugendbildung in Offenen Settings. Praxis, Theorie und Weiterbildung

Wer mit jungen Menschen in Offenen Settings arbeitet, begegnet Gruppen mit vielfältigen kulturellen Praxen - in Jugend- und Kulturzentren, in Kulturinitiativen und im Lernraum Stadt. Die Diversität von Orten und Teilnehmenden stellt für Anleitende Kultureller Bildung ein besonderes Potential, aber auch eine Herausforderung dar: Welche Orte und Akteur*innen gibt es in diesem Handlungsfeld? Welche fachlichen Hintergründe und aktuellen Diskurse werden verhandelt? Welche Praxisansätze sind hier relevant – von Jugendkulturarbeit über Urbanes Lernen bis zu Kreativer Biografiearbeit? 

Vera Allmanritter: Audience Development in der Migrationsgesellschaft. Neue Strategien für Kulturinstitutionen

Deutschland ist ein Einwanderungsland – dies stellt auch Kulturinstitutionen vor die Frage, wie sie Menschen mit Migrationshintergrund für ihre Angebote begeistern und somit zu deren kultureller Teilhabe beitragen können. Was aber sind deren kulturelle Interessen, wodurch zeichnet sich ihr Kulturnutzungsverhalten aus und was sind etwaige Besuchsbarrieren?

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