Forschung im Feld der Kulturellen Bildung findet in vielen Disziplinen mit unterschiedlichen Fragestellungen und methodischen Verfahren statt. Das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung hat es sich zum Ziel gesetzt, Forscher_innen, die im Feld der Kulturellen Bildung arbeiten, zu vernetzen und eine fachliche Diskussion über disziplinäre Grenzen hinweg zu initiieren.

Erfreulicherweise entstehen im Moment auch viele Dissertationen, die Fragestellungen der Kulturellen Bildung bearbeiten. Auch hier zeigt sich aber, dass die disziplinären Gräben tief und der theoretische und methodische Austausch gering sind. Die Durchsicht veröffentlichter Arbeiten und Artikel zeigt zudem, dass das methodische Wissen oft begrenzt und eine Professionalisierung der Forschung notwendig ist.

Als eines seiner zentralen Anliegen hat das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung ein Forschungskolloquium für Nachwuchswissenschaftler_innen, die an einer Dissertation im Bereich der Kulturellen Bildung arbeiten, ins Leben gerufen, um damit einen Beitrag zur Vernetzung und Förderung von Nachwuchswissenschaftler_innen und damit einen entscheidenden Beitrag zum Diskurs zu leisten.

Ziel der Treffen ist es, die jeweiligen Arbeiten intensiv zu diskutieren. Die Diskussionen orientierten sich dabei an den Bedürfnissen der Vortragenden, die die Möglichkeit bekommen, das vorhandene Wissen der Beteiligten zur Lösung der aktuell bearbeiteten Problemstellungen zu nutzen. Es geht also – im Unterschied zu Tagungen – nicht um die Präsentation von Ergebnissen, sondern um die gemeinsame, konstruktive Arbeit an den jeweiligen Forschungsthemen. Die wissenschaftliche Begleitung des Kolloquiums liegt in den Händen der Mitglieder des Koordinierungskreises.

Grundsätzlich bestehen die beiden Möglichkeiten, als aktiv Beitragende mit einem eigenen Slot teilzunehmen oder als Gast, um sich zu informieren und inspirieren zu lassen und ggf. in den Pausen und freien Slots eigene Themen und Ideen zu diskutieren.

Die 18. Ausgabe des Forschungskolloquiums findet zum geplanten Zeitpunkt statt – nur in veränderter, digitaler Form. Leider können wir es aufgrund der aktuellen Situation nicht an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel durchführen. Wir bitten um Verständnis, dass die Teilnehmendenzahl für die Online-Variante unter den neuen Umständen begrenzt ist. Melden Sie sich bei Interesse und Fragen gern direkt bei der Leitung der Geschäftsstelle, Claudia Roßkopf: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

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