Thema: Theaterpädagogische Praxis als politische Praxis - der theaterpädagogische Migrationsdiskurs und seine Subjekte (Arbeitstitel)

Kurzabstract
Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, auf welche Weise an natio-ethno-kulturellen Unterscheidungen orientierte Zugehörigkeitsordnungen im Sprechen von Theaterpädagog_innen über das „Politische“ (in) der Theaterpädagogik relevant werden. In einer Analyse diskursiver Praktiken entwickelt sie mit Bezug auf die (diskurs-)theoretischen Perspektiven Stuart Halls und Judith Butlers herrschaftskritisch informierte und interessierte Lesarten von acht etwa zweistündigen Interviewgesprächen mit Theaterpädagog*innen von Berliner Theatern.

Im Fokus steht dabei das Interesse an drei Fragen:

- Auf welche spezifischen Wissensordnungen an der Schnittstelle Theaterpädagogik/ Politik/ Migrationsgesellschaft beziehen sich Theaterpädagog*innen explizit und implizit in ihrem Sprechen und wie aktualisieren sie diese?

- Welche an natio-ethno-kulturellen Unterscheidungen orientierten Subjektformen werden hierbei in der Theaterpädagogik aufgerufen und kreiert?

- Auf welche Weisen kann der theaterpädagogische Migrationsdiskurs vor diesem Hintergrund zu einer (De-)Stabilisierung machtvoller migrationsgesellschaftlicher Differenzordnungen beitragen?

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Studienabschluss
Magistra Artium in Romanistik, Philosophie, Politikwissenschaft, Master of Arts Theaterpädagogik

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