Claudia Roßkopf studierte Kulturanthropologie, Linguistik und Romanistik in Mainz und Wien. Ihre Abschlussarbeit, "The power of culture. Auswärtige Kulturarbeit zwischen Anspruch und Wirklichkeit", behandelte Wirkungsmöglichkeiten der Kulturarbeit am Goethe-Institut La Paz, Bolivien. Sie war u.a. am Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V., am Deutschen Auswandererhaus und am Museum Friedland. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie am Institut für Kulturpolitik der Uni Hildesheim tätig, dort verantwortlich für die Geschäftsstelle des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung.

Die Schwerpunkte ihrer Forschung, Lehre und Kooperationen sind Museumspraxis und -theorie, Ästhetische Kommunikation und Kulturelle Bildung. Ihre Doktorarbeit analysierte Möglichkeitsräume zeitgenössischer Museumsarbeit, den Umgang mit Zeit und die Rolle von Chronoliteracy für Museumsarbeit und Kulturelle Bildung in der digitalen Gegenwart. Inzwischen ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Ästhetische Bildung der Universität Kassel und im Bereich Ausstellungen der Grimmwelt Kassel. 

Auswahl an Publikationen

Literatur ver(-)mitteln. Zur ästhetischen Praxis eines vielschichtigen Begriffs. In Swarje Boekhoff, Jenni Bohn, Dominik Renneke, Burg Hülshoff - Center for Literature (Hrsg.): Mitlesen. Sprache Text Vermittlung. Bönen/Westfalen: Kettler, 2026.

Ambivalente Beziehungen zwischen Gestalten. Antagonist*innen in Märchen und ihre Wirkungsweisen im Werk Helga Geberts. In GRIMMWELT Kassel, Claudia Roßkopf, Jan Sauerwald (Hrsg.): Zwischen Gestalten: Helga Gebert. Erzählen in Bild und Wort. 212-223. Berlin: Kerber, 2026.

Zur Zeit im Museum. Über Chronoliteracy für Museumsarbeit und Kulturelle Bildung in der digitalen Gegenwart. Bielefeld: Transcript, 2026.

Vernetzt Euch! Impulse der documenta fifteen. In Kerstin Hallmann, Nikola Dicke (Hrsg.): Gemeinschaftlichkeit. Aktuelle Zugänge und Perspektiven künstlerischer und kunstpädagogischer Kollektive und Kollaborationen. 179-195. München: kopaed, 2024.

Museums and other Users in Digital Space: Pioneers, Produser and Partners in Dialogue. In Benjamin Jörissen, Lisa Unterberg (Hrsg.): Aesthetics of Transformation. Arts Education Research and the Challenge of Cultural Sustainability. Berlin, Heidelberg: Springer Nature, 2023.

Was tun? Handlungspraxis und -verantwortung in der Kulturellen Bildung. Hrsg. mit Fabian Hofmann. In: KULTURELLE BILDUNG ONLINE, 2022.

Ästhetik – Digitalität – Macht. Jahrbuch Medienpädagogik 18. Hrsg. mit Patrick Bettinger, Benjamin Jörissen, Klaus Rummler, Mandy Schiefner-Rohs und Karsten Wolf. Zürich: Zeitschrift MedienPädagogik, 2022.

Anwendung der Grounded Theory Methodology. Mit Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss. In Guido Graf, Ralf Knackstedt, Kristina Petzold (Hrsg.): Rezensiv – Online-Rezensionen und Kulturelle Bildung. 43-54. Bielefeld: Transcript, 2021.

»Möglichkeitsraum« gestalten. Denkanregungen für die Praxis. Mit Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss. In Guido Graf, Ralf Knackstedt, Kristina Petzold (Hrsg.): Rezensiv – Online-Rezensionen und Kulturelle Bildung. 265-282. Bielefeld: Transcript, 2021.

Interaktion und Partizipation als Handlungsprinzip. Ein gemeinsamer Selbstversuch. Mit Kerstin Hallmann, Fabian Hofmann, Jessica Knauer, Astrid Lembcke-Thiel, Kristine Preuß, Miriam Schmidt-Wetzel. In: KULTURELLE BILDUNG ONLINE. https://www.kubi-online.de/artikel/interaktion-partizipation-handlungsprinzip-gemeinsamer-selbstversuch, 2021.

Auftrag Kunst. Zur politischen Dimension der Kulturellen Bildung. Hrsg. mit Andreas Brenne und Katharina Broennecke. München: kopaed, 2020.

Current Research about the Museums’ Roles in Digital Space and its Transfer into Practice. In: Kerstin Smeds (Hrsg.): The Future of Tradition in Museology. Materials for a discussion. Papers from the ICOFOM 42nd symposium held in Kyoto (Japan), 1-7 September 2019. International Committee for Museology of the International Council of Museums (ICOM/UNESCO). ICOFOM, Paris, 2019.

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