Symposium: Kulturelle Selbstversorgung
Institut für Kulturpolitik und Institut für Sozial- und Organisationspädagogik, Universität Hildesheim
14.-15. September 2026 // Hildesheim

Infrastrukturen kultureller Bildung stehen stets in der Spannung eines mitvon und für junge Menschen. Sie sind nie nur für, nur von und nur mit jungen Menschen. Zudem sind nicht nur die Angebote, sondern auch die Infrastrukturen selbst von den jungen Menschen abhängig, zumindest geht es nicht ohne ihre Mitarbeit. 

Das Zauberwort zur Moderation des für, von und mit jungen Menschen in der kulturellen Bildung lautet häufig Partizipation. Partizipation gilt gemeinhin als Grundbedingung der Verwirklichung der Rechte junger Menschen auf kulturelle Bildung. Doch nur selten wird differenziert diskutiert, wie Partizipation in der kulturellen Bildung das Verhältnis des für, von und mit jungen Menschen moderiert und welche Gruppe hierbei die Entscheidungshoheit hält. Viel zu oft bleibt Partizipation symbolisch, da die Partizipierenden oftmals vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Wie kann mit diesem Spannungsfeld umgegangen werden? 

Im Symposium werden Erfahrungen junger Menschen, Projekte, Konzepte und theoretische Perspektiven sowie empirische Analysen diskutiert, die differenziert die Verwirklichung von Partizipation in den Angeboten und der Infrastrukturarbeit kultureller Bildung reflektieren. Am Ende sollen gemeinsam Leitperspektiven für die Partizipation junger Menschen in der kulturellen Bildung erarbeitet und danach gefragt werden, wie diese das Recht auf kulturelle Selbstbildung stärke

Weitere Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

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