Die so genannten „kreativen“ Medien haben in der Sozialen Arbeit eine Bedeutung im Bereich der Methodenausbildung. Anknüpfend an die Traditionen der Sozial- und Reformpädagogik dienen kreative Methoden der Selbsterfahrung (Selbstwirksamkeit) und der sozialen Integration bzw. Teilhabe von Menschen jeden Alters. Darüber hinaus verfolgt die Sozialpädagogik auch einen Bildungsanspruch, der von der individuellen Bildung der Sinne bis zur kollektiven Gestaltung des sozialen Raums bzw. des Gemeinwesens reicht. In diesen Zusammenhängen werden Studierende an die Nutzung kreativer Medien im Rahmen sozialarbeiterischen Handelns herangeführt und erhalten die Gelegenheit, eigene Projekte zu entwickeln und durchzuführen, die von der Hochschule fachlich begleitet werden. Eigene künstlerisch-kreative Vorerfahrungen werden in der Regel vorausgesetzt. Dennoch können die Studierenden in verschiedenen werkstattförmigen Seminaren auch ästhetische Selbsterfahrung sammeln.

Forschungsprojekte zur Kulturellen Bildung

  • Evaluation des Münchner Kinderkultursommers 2011 mit einer Online-Befragung von ca. 600 Kindern und einer Befragung der beteiligten Fachkräfte. Eine Publikation erscheint 2013 im Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

  • Evaluation des Modellprojektes „jamtruck der städtischen Folkwang Musikschule Essen, gefördert aus Mitteln der Stiftung Mercator (2011-2013). Eine Buch-Publikation im kopaed-Verlag München ist in Vorbereitung.

  • Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojektes „culture-cloud“ zu Modellen der kulturellen Ganztagsentwicklung an Schulen in München ist in Vorbereitung.


Ansprechpartner/Kontakt
:
Prof. Dr. Burkhard Hill (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Am Stadtpark 20
81243 München/Pasing
Telefon: 089-1265-2311