...Veröffentlichungen aus dem Forschungskolloquium sowie weitere Qualifizierungsarbeiten.

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Die qualitativ-empirische Studie beschäftigt sich mit der arabesk-Rezeption von Jugendlichen in Deutschland – ein unter türkischsprachigen Schülerinnen und Schülern recht verbreitetes Phänomen. Dabei wird eine anerkennungstheoretische Forschungsperspektive eingenommen. Untersucht wird der Zusammenhang von sozialen Positionierungsdynamiken und musikbezogenen Geschmacksurteilen.

Deutschland ist ein Einwanderungsland – dies stellt auch Kulturinstitutionen vor die Frage, wie sie Menschen mit Migrationshintergrund für ihre Angebote begeistern und somit zu deren kultureller Teilhabe beitragen können. Was aber sind deren kulturelle Interessen, wodurch zeichnet sich ihr Kulturnutzungsverhalten aus und was sind etwaige Besuchsbarrieren?

Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Kulturelle Bildung in der Unternehmenswelt – kann das zusammengehen? Im Bereich der Personalentwicklung zeigt die tägliche Praxis, dass es möglich ist. Kulturpädagogische Elemente sind in manchen Unternehmen inzwischen selbstverständlicher Bestandteil der Personalentwicklung. Was motiviert Unternehmen, Kultur nicht nur finanziell zu fördern, sondern mit den eigenen Mitarbeiter*innen kulturpädagogisch zu arbeiten? Wie positioniert sich die Kulturelle Bildung zu dieser kulturpädagogischen Personalentwicklung?

Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Eric Sons geht aus handlungs- und materialitätstheoretischer Perspektive der Frage nach, wie Menschen und Dinge im Feld der Bildhauerei zusammenwirken und wie diese Art der Interaktivität als relevantes Moment kultureller Bildung begründet und gefasst werden kann.

Ästhetische Erfahrung ist ein grundlegender Begriff im kunstpädagogischen Denken. Die bildende Wirkung ästhetischer Erfahrungsprozesse betrifft aber nicht ausschließlich die kunstpädagogische Profession, sondern ebenso grundsätzliche bildungswissenschaftliche Fragestellungen. Verena Buddenberg betrachtet zwei gegensätzliche Konzeptionen zur ästhetischen Erfahrung (von John Dewey und Bernhard Waldenfels) und setzt sie in Bezug zur bildungstheoretischen Diskussion sowie zu bildwissenschaftlichen und kunstpädagogischen Konzepten.

Die junge Disziplin des biografischen Theaters wird laut Norma Köhler im Zusammenhang mit "Banalität, Langeweile und Entblößung" diskutiert. In der vorliegenden Untersuchung werden die Einflüsse von ästhetischen Mitteln auf Darstellende herausgearbeitet, welche autobiografische Szenen entwickeln und diese in Form einer öffentlichen Aufführung präsentieren.

In ihrer an den Grundsätzen der (pädagogischen) Ethnographie sowie am Forschungsstil der „(Reflexiven) Grounded Theory“ orientierten Arbeit konzentriert sich die Autorin insbesondere auf die „dichte Beschreibung“ und Analyse zweier Proben- und Inszenierungsprozesse einer über zwei Schuljahre hinweg begleiteten Theatergruppe sowie auf die damit verbundenen Lern- und Bildungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler.

Das Buch leistet einen wesentlichen Beitrag zur Grundlagenforschung des Synästhesie-Phänomens und seiner Bedeutung für die Konzeption von Kunstvermittlung. Systematisch wird die Frage untersucht, wie Synästhesie heute zu verstehen und im kunstpädagogischen Kontext anzuwenden ist.

Die qualitative Studie widmet sich der Perspektive von Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen kultureller Bildungsangebote eigene Musikstücke entwickeln.

Die Arbeit richtet sich darauf, Erwartungen und Wirkungen interkultureller Kunstprojekte im deutsch-dänischen Grenzland differenziert zu betrachten und zu untersuchen. Sie geht den Fragen nach, welche bewussten oder unbewussten Lehr- und Lernvorstellungen Projekten auf deutscher bzw. dänischer Seite zugrunde liegen und inwieweit Vorstellungen und theoretische Annahmen mit der Praxis übereinstimmen.

Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Was vor einem Kunstwerk passiert – beispielsweise bei einer Museumsführung oder weiter gefasst auch im Kunstunterricht – steht im Mittelpunkt dieser Untersuchung: ‚Kunstvermittlung‘, ‚Kunstrezeption‘, ‚Sprechen über Kunst‘.

Die Bedeutung künstlerischer Angebote an Schulen nimmt zu. Doch die Vielfalt der Angebote ist groß – und ihre Qualität schwer zu bewerten. In ihrem Werk ‚Arts Education‘ stellt Nana Eger einen internationalen Vergleich auf und beschreibt Qualitäten künstlerischer Angebote.

Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Die BKJ hat in den vergangenen fünf Jahrzehnten durch ihre Konzept- und Lobbyarbeit das Arbeitsfeld der Kulturellen Bildung maßgeblich geprägt. Ihre Impulse wie die ‚KinderKulturWochen’, die (Selbst-)Evaluation oder die Freiwilligendienste in Kultur und Bildung waren richtungsweisend.