...Veröffentlichungen aus dem Forschungskolloquium sowie weitere Qualifizierungsarbeiten.

Wenn auch Sie auf eine Monografie, Dissertation oder einen Sammelband zur Forschung in der Kulturellen Bildung hinweisen möchten, nehmen Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!mit uns auf.

Schauen Sie auch in unser Archiv, in dem wir ältere Publikationen zur Forschung in der Kulturellen Bildung sammeln.

Barbara Meißner: Subjekt - Spiel - Raum. Eine multimodale Interaktionsanalyse performativer Selbstdarstellung im schulischen Theaterraum

Wie wird Selbstdarstellung interaktiv hergestellt? Und unter welchen Bedingungen eröffnen Selbstdarstellungsprozesse einen ‚Subjekt-Spiel-Raum‘, der Selbst-Bildung ermöglicht? Zur Beantwortung dieser Fragen untersucht Barbara Meißner Selbstdarstellungsprozesse im schulischen Theaterraum mithilfe der ethnomethodologisch fundierten multimodalen Interaktionsanalyse. Auf Basis ihrer Analysen entwickelt die Autorin ein interaktionsbasiertes, empirisch fundiertes Konzept ‚performativer Selbstdarstellung‘, das insbesondere auch körperlich-räumlichen Aspekten Rechnung trägt.

Sabine Sutter: Rekonstruktion von Kunstunterricht. Sinnüberschüsse und künstlerische Handlungsformen im Kontext von Schule, aktueller Kunst und Theater

Eine These dieser Arbeit ist: Kunstunterricht, der sich in der Konzeption seiner Strukturiertheit an künstlerischen Produktionsprozessen außerhalb des institutionellen Settings Schule orientiert, verändert die Perspektive auf die Akteur_innen. Er fordert Schüler_innen zur Koproduktion heraus und ermöglicht ihnen, die Struktur von Kunstunterricht konzeptionell mitzubestimmen. Schule mit ihren institutionellen Regeln ist dann auch Theme von Kunstunterricht. Konzeptionelle Entscheidungen für Kunstunterricht werden dann auch auf der Ebene der Praxisprozesse und von der Lehrperson und den Schüler_innen gemeinsam getroffen.

Miriam Baghai-Thordsen: Theater in der Schule. Zwischen normativen Bildungserwartungen und subjektiven Bedeutungen aktiver Theatererfahrungen
Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Theater ist, wenn A B spielt und C zuschaut – so definiert es Eric Bentley. Doch wie gestaltet sich das Verhältnis von A B und C im Rahmen theatralen Schaffens in der Schule? Wie ist das Spannungsfeld von Erwartungen an und Bedeutungen von aktiven Theatererfahrungen zu fassen? Die Studie rekonstruiert zunächst die normativen Bildungserwartungen an Theater in der Schule im historischen Verlauf und analysiert diese in ihrer aktuellen politischen Dimension z.B. durch eine hermeneutische Analyse der Fachpräambel. In einem zweiten Forschungsschritt werden im Rahmen einer qualitativen Untersuchung die subjektiven Bedeutungen von aktiven Theatererfahrungen in der Institution Schule retrospektiv erforscht.

Henning van den Brink: Kindliche Nutzerwelten in der kulturellen Bildung
Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Henning van den Brink untersucht den Nutzen kultureller Bildung für Kinder mithilfe der sozialpädagogischen Nutzerforschung. Auf der Grundlage von Interviews mit an einem Musical-Projekt beteiligten Grundschülerinnen und -schülern arbeitet er heraus, wie sich die Kinder individuelle und kollektive Gebrauchswerte aneignen. Die Arbeit in der Gruppe und als Gruppe nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein.

Lisa Unterberg: Qualität in der Kulturellen Bildung. Eine Diskursanalyse

Wie ein Brennglas verdichtet der Begriff Qualität Zwänge, Hoffnungen, Versprechen, Verheißungen, Anforderungen, Zielsetzungen und Argumente im Diskurs der Kulturellen Bildung. Durch die Analyse der Diskursfigur Qualität lässt sich neben der Transformation, die der Diskurs in den letzten Jahrzehnten vollzogen hat, auch der Zusammenhang von Macht- und Wissensstrukturen sowie die daraus folgenden spezifischen Subjektivierungsprozesse ergründen.

Christian Römmelt: Kinder gestalten Trickfilm-Geschichten. Eine kunstpädagogische Design-Based Research-Studie mit explorativem Charakter

Mit dem Thema Trickfilmgestaltung bewegt sich die Studie in einem aktuellen Feld der Kunstpädagogik. In engem Bezug zur Lebenswelt der Kinder entwirft der Autor eine Didaktik des Trickfilms und entwickelt darauf aufbauend ein Lehr-/Lernszenario für Grundschulkinder.

Vera Allmanritter: Audience Development in der Migrationsgesellschaft. Neue Strategien für Kulturinstitutionen

Deutschland ist ein Einwanderungsland – dies stellt auch Kulturinstitutionen vor die Frage, wie sie Menschen mit Migrationshintergrund für ihre Angebote begeistern und somit zu deren kultureller Teilhabe beitragen können. Was aber sind deren kulturelle Interessen, wodurch zeichnet sich ihr Kulturnutzungsverhalten aus und was sind etwaige Besuchsbarrieren?

Ulrike Gerdiken: Zwischen Emanzipation und Optimierung. Kulturelle Bildung in der Personalentwicklung
Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Kulturelle Bildung in der Unternehmenswelt – kann das zusammengehen? Im Bereich der Personalentwicklung zeigt die tägliche Praxis, dass es möglich ist. Kulturpädagogische Elemente sind in manchen Unternehmen inzwischen selbstverständlicher Bestandteil der Personalentwicklung. Was motiviert Unternehmen, Kultur nicht nur finanziell zu fördern, sondern mit den eigenen Mitarbeiter*innen kulturpädagogisch zu arbeiten? Wie positioniert sich die Kulturelle Bildung zu dieser kulturpädagogischen Personalentwicklung?

Eric Sons: Interaktivität und Dinge in der kulturellen Bildung. Theoretische Reflektionen und Ergebnisse einer Grounded Theory der Bildhauerei
Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Eric Sons geht aus handlungs- und materialitätstheoretischer Perspektive der Frage nach, wie Menschen und Dinge im Feld der Bildhauerei zusammenwirken und wie diese Art der Interaktivität als relevantes Moment kultureller Bildung begründet und gefasst werden kann.

Verena Buddenberg: Transformationen des Selbst. Ästhetische Erfahrungs- und Bildungsprozesse in der biographischen Perspektive

Ästhetische Erfahrung ist ein grundlegender Begriff im kunstpädagogischen Denken. Die bildende Wirkung ästhetischer Erfahrungsprozesse betrifft aber nicht ausschließlich die kunstpädagogische Profession, sondern ebenso grundsätzliche bildungswissenschaftliche Fragestellungen. Verena Buddenberg betrachtet zwei gegensätzliche Konzeptionen zur ästhetischen Erfahrung (von John Dewey und Bernhard Waldenfels) und setzt sie in Bezug zur bildungstheoretischen Diskussion sowie zu bildwissenschaftlichen und kunstpädagogischen Konzepten.

Iulia Mihaela Iclodean: Interkulturelles Theater und Psychoanalyse. Eine Untersuchung zur Verwendung psychoanalytischer Mittel bei der Analyse autobiografisch-ästhetischer Arbeit

Die junge Disziplin des biografischen Theaters wird laut Norma Köhler im Zusammenhang mit "Banalität, Langeweile und Entblößung" diskutiert. In der vorliegenden Untersuchung werden die Einflüsse von ästhetischen Mitteln auf Darstellende herausgearbeitet, welche autobiografische Szenen entwickeln und diese in Form einer öffentlichen Aufführung präsentieren.

Tanja Klepacki: Bildungsprozesse im Schultheater. Eine ethnographische Studie

In ihrer an den Grundsätzen der (pädagogischen) Ethnographie sowie am Forschungsstil der „(Reflexiven) Grounded Theory“ orientierten Arbeit konzentriert sich die Autorin insbesondere auf die „dichte Beschreibung“ und Analyse zweier Proben- und Inszenierungsprozesse einer über zwei Schuljahre hinweg begleiteten Theatergruppe sowie auf die damit verbundenen Lern- und Bildungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler.

Kerstin Hallmann: Synästhetische Strategien in der Kunstvermittlung. Dimensionen eines grundlegenden Wahrnehmungsphänomens

Das Buch leistet einen wesentlichen Beitrag zur Grundlagenforschung des Synästhesie-Phänomens und seiner Bedeutung für die Konzeption von Kunstvermittlung. Systematisch wird die Frage untersucht, wie Synästhesie heute zu verstehen und im kunstpädagogischen Kontext anzuwenden ist.

Elias Zill: Den eignen Ohren folgen. Musikalisch-ästhetische Erfahrungen im Kontext produktionsorientierter Schulprojekte

Die qualitative Studie widmet sich der Perspektive von Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen kultureller Bildungsangebote eigene Musikstücke entwickeln.

Markus J. Herschbach: DIFFUSIONEN - Künstlerische Bildung im Kontext interkultureller Projekte.

Eine qualitativ-empirische Untersuchung kultureller Bildungs-Erwartungen und Realitäten in Kinder- und Jugend-Kunstprojekten im deutsch-dänischen Grenzland

Die Arbeit richtet sich darauf, Erwartungen und Wirkungen interkultureller Kunstprojekte im deutsch-dänischen Grenzland differenziert zu betrachten und zu untersuchen. Sie geht den Fragen nach, welche bewussten oder unbewussten Lehr- und Lernvorstellungen Projekten auf deutscher bzw. dänischer Seite zugrunde liegen und inwieweit Vorstellungen und theoretische Annahmen mit der Praxis übereinstimmen.

Fabian Hofmann: Pädagogische Kunstkommunikation zwischen Kunst-Aneignung und Kunst-Vermittlung. Fallspezifische empirische Untersuchungen zu zwei Schulklassen und einer Kita-Gruppe in Kunstausstellungen
Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Was vor einem Kunstwerk passiert – beispielsweise bei einer Museumsführung oder weiter gefasst auch im Kunstunterricht – steht im Mittelpunkt dieser Untersuchung: ‚Kunstvermittlung‘, ‚Kunstrezeption‘, ‚Sprechen über Kunst‘.

Nana Eger: Arts Education. Zur Qualität künstlerischer Angebote an Schulen - ein internationaler Vergleich

Die Bedeutung künstlerischer Angebote an Schulen nimmt zu. Doch die Vielfalt der Angebote ist groß – und ihre Qualität schwer zu bewerten. In ihrem Werk ‚Arts Education‘ stellt Nana Eger einen internationalen Vergleich auf und beschreibt Qualitäten künstlerischer Angebote.

Birgit Wolf: Kulturelle Bildung zwischen kultur-, bildungs- und jugendpolitischen Entwicklungen. 50 Jahre Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugenbildung
Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Die BKJ hat in den vergangenen fünf Jahrzehnten durch ihre Konzept- und Lobbyarbeit das Arbeitsfeld der Kulturellen Bildung maßgeblich geprägt. Ihre Impulse wie die ‚KinderKulturWochen’, die (Selbst-)Evaluation oder die Freiwilligendienste in Kultur und Bildung waren richtungsweisend.

Claudia Behrens: Gestalten, Tanzen und Darstellen aus Schülerperspektive. Eine empirische Studie aus handlungstheoretischer Sicht

Das vorliegende Buch gibt Einblicke in einen empirischen Forschungsprozess zur Erfassung tanzpädagogischer Praxis. Ausgangspunkt der Untersuchung sind Hemmnisse und Probleme im Zusammenhang mit unterrichtlichen Anforderungen, mit denen sich Lehrkräfte im tänzerischen, darstellerischen und gestaltungsorientierten Bereich oft konfrontiert sehen. Die leitende Fragestellung dieser Untersuchung richtet sich deshalb auf die Rekonstruktion des für die Schüler bedeutsamen Erlebens beim Gestalten, Tanzen und Darstellen.