Hier finden Sie Publikationen des Netzwerks sowie Veröffentlichungen aus dem Forschungskolloquium nach Reihenfolge ihres Erscheinungsjahres.

Wenn auch Sie auf eine Monografie, Dissertation oder einen Sammelband zur Forschung in der Kulturellen Bildung hinweisen möchten, nehmen Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!mit uns auf.

Schauen Sie auch in unser Archiv, in dem wir ältere Publikationen zur Forschung in der Kulturellen Bildung sammeln.

Miriam Baghai-Thordsen: Theater in der Schule. Zwischen normativen Bildungserwartungen und subjektiven Bedeutungen aktiver Theatererfahrungen
Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Theater ist, wenn A B spielt und C zuschaut – so definiert es Eric Bentley. Doch wie gestaltet sich das Verhältnis von A B und C im Rahmen theatralen Schaffens in der Schule? Wie ist das Spannungsfeld von Erwartungen an und Bedeutungen von aktiven Theatererfahrungen zu fassen? Die Studie rekonstruiert zunächst die normativen Bildungserwartungen an Theater in der Schule im historischen Verlauf und analysiert diese in ihrer aktuellen politischen Dimension z.B. durch eine hermeneutische Analyse der Fachpräambel. In einem zweiten Forschungsschritt werden im Rahmen einer qualitativen Untersuchung die subjektiven Bedeutungen von aktiven Theatererfahrungen in der Institution Schule retrospektiv erforscht.

Henning van den Brink: Kindliche Nutzerwelten in der kulturellen Bildung
Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Henning van den Brink untersucht den Nutzen kultureller Bildung für Kinder mithilfe der sozialpädagogischen Nutzerforschung. Auf der Grundlage von Interviews mit an einem Musical-Projekt beteiligten Grundschülerinnen und -schülern arbeitet er heraus, wie sich die Kinder individuelle und kollektive Gebrauchswerte aneignen. Die Arbeit in der Gruppe und als Gruppe nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein.

Publikation zur 7. Netzwerktagung

Prozesse und Wirkungen im Praxisfeld Kultureller Bildung besser zu verstehen und damit Angebote sinnvoll gestalten zu können, ist ein Anliegen, das angesichts öffentlicher Förderprogramme und der Einführung der Ganztagsschule in den letzten Jahren lauter wird. Dieser Band versammelt ausgewählte Beiträge der 7. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung.

Ulrike Gerdiken: Zwischen Emanzipation und Optimierung. Kulturelle Bildung in der Personalentwicklung
Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Kulturelle Bildung in der Unternehmenswelt – kann das zusammengehen? Im Bereich der Personalentwicklung zeigt die tägliche Praxis, dass es möglich ist. Kulturpädagogische Elemente sind in manchen Unternehmen inzwischen selbstverständlicher Bestandteil der Personalentwicklung. Was motiviert Unternehmen, Kultur nicht nur finanziell zu fördern, sondern mit den eigenen Mitarbeiter*innen kulturpädagogisch zu arbeiten? Wie positioniert sich die Kulturelle Bildung zu dieser kulturpädagogischen Personalentwicklung?

Publikation zur 5. Netzwerktagung

Im November 2014 fand die fünfte Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung an der Fakultät für Sportwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum statt. Im Fokus der verschiedenen Beiträge und Labore standen die künstlerische Praxis im Feld der Kulturellen Bildung sowie die Frage, wie Künstler_innen hier arbeiten, welche Zugänge sie wählen, kurz: wie sie vermittelnd tätig sind. Inwiefern sie sich hier in einem Raum zwischen Kunst und Bildung befinden, sich als Vermittelnde von Wissen und Können verstehen oder als Mittler, die etwas in Verbindung bringen, war Gegenstand der Diskussionen.

Eric Sons: Interaktivität und Dinge in der kulturellen Bildung. Theoretische Reflektionen und Ergebnisse einer Grounded Theory der Bildhauerei
Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Eric Sons geht aus handlungs- und materialitätstheoretischer Perspektive der Frage nach, wie Menschen und Dinge im Feld der Bildhauerei zusammenwirken und wie diese Art der Interaktivität als relevantes Moment kultureller Bildung begründet und gefasst werden kann.

Publikation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Der Sammelband stellt Forschungsmethoden vor, die von Wissenschaftler_innen und Nachwuchswissenschaftler_innen des Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung in aktuellen Forschungsarbeiten verwendet wurden. Der besondere Fokus des Bandes liegt dabei in einer genauen Beschreibung der eingesetzten Methoden und einer Diskussion des Nutzens und der Begrenzungen für den Einsatz in der Forschung zur Kulturellen Bildung.

Text der Gründungsmitglieder des Netzwerks Tobias Fink, Burkhard Hill, Vanessa-Isabelle Reinwand, Alexander Wenzlik

Der Artikel stellt ein erweitertes Wirkungsmodell als Diskussionsgrundlage vor, dem eine Übersicht über fünf verschiedene Ansätze der Erfassung, Dokumentation, und Erforschung von Wirkungen Kultureller Bildung folgt: Evaluationen, Dokumentarfilme, Transferforschung, Biografische Forschung, Prozessorientierte Forschung. Zum Abschluss des Artikels diskutieren wir die Notwendigkeit einer theoretischen Bezugnahme von Forschung und
verweisen mit der „Strukturalen Bildungstheorie“ von Marotzki auf die Möglichkeit, Lern- und Bildungsprozesse voneinander zu unterscheiden.

Publikation zur 4. Netzwerktagung

Der  Band fokussiert Strukturen, Theorien und Methoden der "arts education research" aus international vergleichender Perspektive und fragt nach den Herausforderungen, die sich daraus für eine kulturelle Bildungspraxis und -forschung ableiten lassen.

Publikation zur 3. Netzwerktagung

Der Band wirft eine dreifache Perspektive auf das Forschungsfeld der Kulturellen Bildung: Im ersten Teil wird das Feld auf seine metatheoretischen und methodologischen Grundlagen hin befragt.

Publikation zur 1. und 2. Netzwerktagung

Die Kunst, über Kulturelle Bildung zu forschen, besteht darin, die Möglichkeiten und Grenzen heterogener und komplexer Forschungsansätze zu kennen, um so für die jeweiligen Forschungsfragen sinnvolle und ertragreiche Methoden anwenden zu können.