Forschung im Feld der Kulturellen Bildung findet in vielen Disziplinen mit unterschiedlichen Fragestellungen und methodischen Verfahren statt. Das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung hat es sich zum Ziel gesetzt, Forscher_innen, die im Feld der Kulturellen Bildung arbeiten, zu vernetzen und eine fachliche Diskussion über disziplinäre Grenzen hinweg zu initiieren.

Erfreulicherweise entstehen im Moment auch viele Dissertationen, die Fragestellungen der Kulturellen Bildung bearbeiten. Auch hier zeigt sich aber, dass die disziplinären Gräben tief und der theoretische und methodische Austausch gering sind. Die Durchsicht veröffentlichter Arbeiten und Artikel zeigt zudem, dass das methodische Wissen oft begrenzt und eine Professionalisierung der Forschung notwendig ist.

Als eines seiner zentralen Anliegen hat das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung ein Forschungskolloquium für Nachwuchswissenschaftler_innen, die an einer Dissertation im Bereich der Kulturellen Bildung arbeiten, ins Leben gerufen, um damit einen Beitrag zur Vernetzung und Förderung von Nachwuchswissenschaftler_innen und damit einen entscheidenen Beitrag zum Diskurs zu leisten.

Ziel der Treffen ist es, die jeweiligen Arbeiten intensiv zu diskutieren. Die  Diskussionen orientierten sich dabei an den Bedürfnissen der Vortragenden, die die Möglichkeit bekommen, das vorhandene Wissen der Beteiligten zur Lösung der aktuell bearbeiteten Problemstellungen zu nutzen. Es geht also – im Unterschied zu Tagungen – nicht um die Präsentation von Ergebnissen, sondern um die gemeinsame, konstruktive Arbeit an den jeweiligen Forschungsthemen. Die wissenschaftliche Begleitung des Kolloquiums liegt in den Händen von Prof. Dr. Burkhard Hill, Prof. Dr. Fabian Hofmann, Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand, Prof. Dr. Juliane Gerland und Dr. Tobias Fink.

Das nächste Treffen des Forschungskolloquiums wird vom 4.-6. September 2017 in Wolfenbüttel stattfinden.

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, schicken Sie uns bitte bis zum 15. Juli 2017 ein Exposé Ihres Forschungsvorhabens (max. 5000 Zeichen inkl. Leerzeichen) und ein kurzes Motivationsschreiben, in dem Sie darstellen, warum Sie am Forschungskolloquium "Forschung in der Kulturellen Bildung" teilnehmen möchten (max. 2500 Zeichen inkl. Leerzeichen) an folgende Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!