Goethe Universität Frankfurt – Sportcampus Ginnheim
07. Oktober 2022

Seit einigen Jahren finden die Neuen Materialismen zunehmend Verbreitung. Dieser Denkrichtung ist gemeinsam, dass sie eine Umdeutung von Materie als passiv und leblos fordern. Materie wird demgegenüber als aktiv, dynamisch und am Werden der Welt beteiligt gedacht. Wie können Subjekte mit den Annahmen der Neuen Materialismen neu gedacht werden? Welche neuen Verschränkungen zwischen Subjekt und Materie können entworfen werden? etc.

Welche Grenzziehungen zwischen Nicht-Menschlichem werden dadurch analysierbar und schreiben sich diesen Subjektverständnissen ein? Welche Positionen können einem Subjekt in einer Welt aktiver Materie zugeschrieben werden? Welche Umdeutungen eines verkörperten Subjekts sind möglich und wie können Subjektivierungsprozesse (anders) gerahmt werden?

Diese und ähnliche Fragen werden am 07.10.2022  diskutiert. Die Workshop-Tagung verstehen die Organisator_innen als einen Raum des kollegialen Austauschs und der interdisziplinären Diskussion.

Organisator_innen: Bettina Bredereck (Goethe-Universität Frankfurt), Dr. Lea Spahn (Philipps-Universität Marburg), Dr. Martin Eldracher

Den Call für Diskussionsbeiträge bzw. zur Teilnehme finden Sie hier.

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