12. Internationale Konferenz
Staats- und Universitätsbibliothek, Hamburg
19. - 21. Oktober 2022

Die Digitalisierung erleichtert den Zugang zum kulturellen Erbe auch über Ländergrenzen hinweg. Und dies hat mannigfaltige Auswirkungen. Denn Zeugnisse, die das eigene Land betreffen, aber an anderer Stelle dieser Welt zugänglich gemacht werden, beeinflussen auch das eigene Selbstverständnis. Worin unterscheiden sich die Einschätzungen von bestimmten Ereignissen oder Zeugnissen in verschiedenen Teilen der Welt und aus unterschiedlichen kulturellen Traditionen heraus?

Wo fördert die digitale Verfügbarkeit die internationale Kooperation, wo führt dies zu neuen Erkenntnissen? Wie verändert sich das Bild sowohl von eigener als auch von fremder Kultur durch globale Verfügbarkeit? Wie sehr prägt das, was zugänglich ist, – und auch das, was nicht zugänglich ist – das Bild, das weltweit über eine kulturelle Tradition entsteht? Wie wirkt sich der globale Austausch über das kulturelle Erbe aus, wo verbindet er und wo sind unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen nur schwer vermittelbar? Und wie prägt dies die Praktiken des Zugänglichmachens?

Die diesjährige Konferenz wird in Hamburg stattfinden – einer Stadt, die sich selbst als "Tor zur Welt" begreift und durch den internationalen (See-) Handel traditionell ein Ort ist, an dem unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen. Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg lädt ein, dort in diesem Jahr über die wechselseitige Abhängigkeit von digitaler Verfügbarkeit und globaler Rezeption zu reflektieren

Weitere Informationen finden Sie hier.

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