Symposium
Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Wolfenbüttel
9. - 10. November 2021 (+ Online-Auftakt am 26. Oktober 2021)

Das Symposium richtet den Blick auf inklusionsorientierte Ansätze im Bereich Kunstvermittlung. Welche Erfahrungen gibt es und welche Gelingensbedingungen zeigen sich in vielversprechenden Praxis-Beispielen ("Promising Practice")? Wie können – ausgehend von diesen Erfahrungen und Beispielen – übertragbare Konzepte für weitere Angebote gedacht werden?

Im Bereich der Bildenden Künste ist eine inklusionsorientierte Vermittlung seit Ratifizierung der UN Behindertenrechtskonvention (UN-BRK, 2009) im deutschsprachigen Raum punktuell zu erkennen. Die bestehenden Angebote verfolgen verschiedene Ansätze – von möglichst barrierearmen Zugängen bis zu Vermittlungs-Formaten durch und für Menschen mit Behinderung. Mit dem Ziel, das Feld weiterzuentwickeln, ist die Reflexion bestehender Erfahrungen zunächst ein geeigneter Ausgangspunkt. Bislang sind inklusionsorientierte Beispiele vereinzelt zu finden, eine flächendeckende Angebotslandschaft steht jedoch noch aus.

Ausgehend von vielversprechenden ("Promising Practice") Beispielen werden im Rahmen der Veranstaltung Ansätze vorgestellt, Erfahrungen diskutiert und hervortretende Gelingensbedingungen gesammelt. Im Rahmen des fachlichen Austausches werden auch Herausforderungen, Schwierigkeiten und ein Blick auf produktive Momente des Scheiterns in den Blick genommen. Perspektivisch ist eine größere Tagung im Jahr 2022 geplant, die dazu beitragen soll die erarbeiteten Bedingungen für die Entwicklung weiterer Angebote in die Breite zu tragen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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