Fachsymposium für neue Ideen in der Bildungslandschaft

Stiftung Nantesbuch, Bad Heilbrunn
4. - 6. März 2020

„Auswildern“ bezeichnet den Prozess, kultivierte Pflanzen oder Tiere aus menschlicher Obhut langsam in ein Leben in der freien und wilden Natur zu überführen. Beim Fachsymposium „Auswildern“ werden nicht Tiere und Pflanzen, sondern Ideen und Konzepte ausgewildert – also von der Theorie in die Praxis überführt oder auf ihre Überlebensfähigkeit in neuen und veränderten Zusammenhängen überprüft.

Fachkräfte aus Theorie und Praxis, die ihre Arbeit in der Bildung mit einem besonderen Bezug zu Kunst oder Natur verbinden, sind eingeladen, eigene Ansätze vorzustellen, darüber miteinander ins Gespräch zu kommen und sie in andere Kontexte zu verpflanzen. Innovative Beiträge aus der kulturellen Bildung stoßen so beispielsweise auf Methoden aus der Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Dieser interdisziplinäre Austausch soll helfen, voneinander zu lernen und neue gemeinsame Handlungsfelder zu erschließen.

Das Symposium beginnt am Mittwochabend mit einem Impulsreferat samt anschließendem Gespräch mit Adrienne Goehler und Dilan Aytac über Zukunft und Kunst des guten Lebens. In praxisnahen Workshops nähern sich die Teilnehmer am Donnerstag tagsüber dem Thema aus verschiedenen Perspektiven, um abends gemeinsam in großer Runde zu philosophieren. Der Freitag ist dem Transfer der Ideen gewidmet und endet mit einem Podiumsgespräch zu Möglichkeiten der Kooperation von Kunst und Natur.

Während der gesamten Zeit finden Interventionen und Installationen von Studierenden der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg auf dem Gelände der Stiftung statt.

Weitere Informationen hier.

X

Right Click

No right click