Kulturelle Bildung und Digitalisierung

Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel
3. + 4. Mai 2019

Im Rahmen dieser Tagung sollen aktuelle Phänomene der Digitalisierung unter dem Aspekt von Selbstoptimierung und deren Anschlussfähigkeit zur Kulturellen Bildung befragt werden.

Kulturelle Bildung sollte angesichts aktueller gesellschaftspolitischer Herausforderungen noch viel stärker als Befähigung gedacht werden, mit Unsicherheiten produktiv umzugehen.

Neue Digitale Medien suggerieren (gefühlte) Sicherheit durch Strategien der Selbstkontrolle und Selbstoptimierung in einer unsicheren Welt (Beispiel: Quantified Self). Doch welche Potenziale bringen neue digitale Ausdrucks- und Gestaltungsformen hervor? Welche Spaltungs- und Selbstausbeutungsrisiken sind mit digitalen Prozessen verbunden? Wie sollte eine zeitgemäße Kulturelle Bildung aussehen, um aktuelle gesellschaftliche Wandlungsprozesse aktiv mitzugestalten und einen Beitrag zur Entwicklung kritischer Subjekte zu leisten? Wie können und müssen sich mündige Bürger*innen in Zeiten digitaler Optimierungen kulturell bilden und wie ist Bildung(svermittlung) vor diesem Hintergrund (neu) zu denken?

Wir befinden uns mitten in einem umfassenden gesellschaftlichen Transformationsprozess: Durch „die“ Digitalisierung werden sowohl die Praxen Kultureller Bildung als auch die künstlerischen Sparten in ihrem Selbstverständnis herausgefordert. Im Rahmen der Tagung sollen daher aktuelle Phänomene der Digitalisierung unter dem Aspekt von Selbstoptimierung und deren Anschlussfähigkeit zur Kulturellen Bildung befragt werden.

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Anmeldung bis 2. Mai möglich.

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