...Studien zur Forschung in der Kulturellen Bildung. Neben Buchpublikationen der Netzwerktagungen stellen wir  Veröffentlichungen aus dem Forschungskolloquium sowie aktuelle Studien aus dem Feld vor. Wenn auch Sie auf eine Monografie, Dissertation oder einen Sammelband zur Forschung in der Kulturellen Bildung hinweisen möchten, nehmen Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!mit uns auf.

Schauen Sie auch in unser Archiv, in dem wir ältere Publikationen zur Forschung in der Kulturellen Bildung sammeln.

Ob Soul in Deutschland, progressive Landdiskotheken in der Provinz oder neue Mixingkonzepte im Loudness War – das Spektrum der Aneignungsformen populärer Musik ist vielfältig. Für die musikwissenschaftliche, kulturwissenschaftliche und musikpädagogische Forschung ist das Thema, das sich weitgehend außerhalb formaler Bildungskontexte abspielt, ein bislang unerschlossenes Gebiet.

Publikation zur 7. Netzwerktagung

Prozesse und Wirkungen im Praxisfeld Kultureller Bildung besser zu verstehen und damit Angebote sinnvoll gestalten zu können, ist ein Anliegen, das angesichts öffentlicher Förderprogramme und der Einführung der Ganztagsschule in den letzten Jahren lauter wird. Dieser Band versammelt ausgewählte Beiträge der 7. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung.

Die qualitativ-empirische Studie beschäftigt sich mit der arabesk-Rezeption von Jugendlichen in Deutschland – ein unter türkischsprachigen Schülerinnen und Schülern recht verbreitetes Phänomen. Dabei wird eine anerkennungstheoretische Forschungsperspektive eingenommen. Untersucht wird der Zusammenhang von sozialen Positionierungsdynamiken und musikbezogenen Geschmacksurteilen.

Das Buch leistet einen wesentlichen Beitrag zur Grundlagenforschung des Synästhesie-Phänomens und seiner Bedeutung für die Konzeption von Kunstvermittlung. Systematisch wird die Frage untersucht, wie Synästhesie heute zu verstehen und im kunstpädagogischen Kontext anzuwenden ist.

Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Kulturelle Bildung in der Unternehmenswelt – kann das zusammengehen? Im Bereich der Personalentwicklung zeigt die tägliche Praxis, dass es möglich ist. Kulturpädagogische Elemente sind in manchen Unternehmen inzwischen selbstverständlicher Bestandteil der Personalentwicklung. Was motiviert Unternehmen, Kultur nicht nur finanziell zu fördern, sondern mit den eigenen Mitarbeiter*innen kulturpädagogisch zu arbeiten? Wie positioniert sich die Kulturelle Bildung zu dieser kulturpädagogischen Personalentwicklung?

Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Eric Sons geht aus handlungs- und materialitätstheoretischer Perspektive der Frage nach, wie Menschen und Dinge im Feld der Bildhauerei zusammenwirken und wie diese Art der Interaktivität als relevantes Moment kultureller Bildung begründet und gefasst werden kann.

Im Rahmen der aktuellen Diskussion zur ästhetischen und kulturellen Bildung gehen Autorinnen und Autoren unterschiedlicher kulturwissenschaftlicher Disziplinen der Frage nach, was ästhetische Erfahrungen sind.

Ästhetische Erfahrung ist ein grundlegender Begriff im kunstpädagogischen Denken. Die bildende Wirkung ästhetischer Erfahrungsprozesse betrifft aber nicht ausschließlich die kunstpädagogische Profession, sondern ebenso grundsätzliche bildungswissenschaftliche Fragestellungen. Verena Buddenberg betrachtet zwei gegensätzliche Konzeptionen zur ästhetischen Erfahrung (von John Dewey und Bernhard Waldenfels) und setzt sie in Bezug zur bildungstheoretischen Diskussion sowie zu bildwissenschaftlichen und kunstpädagogischen Konzepten.

In diesem Buch entwickeln die AutorInnen Grundlagen zur systematischen Erforschung von Förderprogrammen der Kulturellen Bildung. Im Mittelpunkt steht das Programm Kulturagenten für kreative Schulen, das vor dem Hintergrund der Organisationstheorie des Neo-Institutionalismus sowie mit qualitativen und quantitativen empirischen Methoden analysiert wird.

Community Music bezeichnet als internationaler Fachbegriff musikalische Aktivitäten, bei denen nicht nur der musikalische Ausdruck, sondern auch die sozialen Prozesse Beachtung finden. Das gemeinschaftliche Musizieren wird somit als eine ästhetische und sozial inklusive Praxis verstanden. Vor dem Hintergrund von individualisierten Lebenswelten bekommen soziale Interventionen durch Musik eine besondere Bedeutung, um Gemeinschaften zu stärken, zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern und Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenzubringen.

Im Feld der ästhetischen Bildung etabliert sich die empirische Forschung langsam aber stetig. Sie vermag mit ihren Erkenntnissen dazu beitragen, mehr Einblicke in subjektimmanente Prozesse während ästhetischer Praxis zu erhalten sowie Verläufe ästhetischen Verhaltens und Entwicklungsabhängigkeiten zu spezifizieren. So umreißt die ästhetische Bildungsforschung schrittweise ihr weites Feld und sucht ihr erfahrungsbasiert gewonnenes Wissen fruchtbar zu machen.

Publikation zur 5. Netzwerktagung

Im November 2014 fand die fünfte Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung an der Fakultät für Sportwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum statt. Im Fokus der verschiedenen Beiträge und Labore standen die künstlerische Praxis im Feld der Kulturellen Bildung sowie die Frage, wie Künstler_innen hier arbeiten, welche Zugänge sie wählen, kurz: wie sie vermittelnd tätig sind. Inwiefern sie sich hier in einem Raum zwischen Kunst und Bildung befinden, sich als Vermittelnde von Wissen und Können verstehen oder als Mittler, die etwas in Verbindung bringen, war Gegenstand der Diskussionen.

Publikation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Der Sammelband stellt Forschungsmethoden vor, die von Wissenschaftler_innen und Nachwuchswissenschaftler_innen des Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung in aktuellen Forschungsarbeiten verwendet wurden. Der besondere Fokus des Bandes liegt dabei in einer genauen Beschreibung der eingesetzten Methoden und einer Diskussion des Nutzens und der Begrenzungen für den Einsatz in der Forschung zur Kulturellen Bildung.

Kulturelle Bildung Online ist die digitale Fortschreibung des ersten Handbuchs Kulturelle Bildung. Die Wissensplattform erschließt redaktionell begleitet das "Universum Kulturelle Bildung" fortwährend weiter über die Rubriken Theorie, Praxis, Forschung und Debatte. Alle Inhalte des Handbuchs Kulturelle Bildung sowie alle fortlaufend publizierten Beiträge stehen auf www.kubi-online.de kostenfrei zur Verfügung. Kubi online ist darüber hinaus auf der Suche nach neuen Autor_innen

Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Was vor einem Kunstwerk passiert – beispielsweise bei einer Museumsführung oder weiter gefasst auch im Kunstunterricht – steht im Mittelpunkt dieser Untersuchung: ‚Kunstvermittlung‘, ‚Kunstrezeption‘, ‚Sprechen über Kunst‘.

Publikation zur 4. Netzwerktagung

Der  Band fokussiert Strukturen, Theorien und Methoden der "arts education research" aus international vergleichender Perspektive und fragt nach den Herausforderungen, die sich daraus für eine kulturelle Bildungspraxis und -forschung ableiten lassen.

Publikation zur 3. Netzwerktagung

Der Band wirft eine dreifache Perspektive auf das Forschungsfeld der Kulturellen Bildung: Im ersten Teil wird das Feld auf seine metatheoretischen und methodologischen Grundlagen hin befragt.

Publikation zur 1. und 2. Netzwerktagung

Die Kunst, über Kulturelle Bildung zu forschen, besteht darin, die Möglichkeiten und Grenzen heterogener und komplexer Forschungsansätze zu kennen, um so für die jeweiligen Forschungsfragen sinnvolle und ertragreiche Methoden anwenden zu können.

Dissertation aus dem Forschungskolloquium des Netzwerks

Die BKJ hat in den vergangenen fünf Jahrzehnten durch ihre Konzept- und Lobbyarbeit das Arbeitsfeld der Kulturellen Bildung maßgeblich geprägt. Ihre Impulse wie die ‚KinderKulturWochen’, die (Selbst-)Evaluation oder die Freiwilligendienste in Kultur und Bildung waren richtungsweisend.

Was ist Kulturelle Bildung? Was sind ihre theoretischen Grundlagen? In welchen Handlungsfeldern, Kunstsparten, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Kontexten und Wirkungsformen findet sie statt? Obwohl Kulturelle Bildung seit einigen Jahren in aller Munde ist und zahlreiche Positionspapiere, Stellungnahmen, Modelle und Projekte ihre Aktualität und Bedeutung betonen, gab es bisher keine Gesamtdarstellung eines von vielen Expert_innen getragenen Verständnisses Kultureller Bildung.

Text der Gründungsmitglieder des Netzwerks Tobias Fink, Burkhard Hill, Vanessa-Isabelle Reinwand, Alexander Wenzlik

Der Artikel stellt ein erweitertes Wirkungsmodell als Diskussionsgrundlage vor, dem eine Übersicht über fünf verschiedene Ansätze der Erfassung, Dokumentation, und Erforschung von Wirkungen Kultureller Bildung folgt: Evaluationen, Dokumentarfilme, Transferforschung, Biografische Forschung, Prozessorientierte Forschung. Zum Abschluss des Artikels diskutieren wir die Notwendigkeit einer theoretischen Bezugnahme von Forschung und
verweisen mit der „Strukturalen Bildungstheorie“ von Marotzki auf die Möglichkeit, Lern- und Bildungsprozesse voneinander zu unterscheiden.

Weitere Publikationen sowie die Möglichkeit einer gezielten Suche in mehr als 2500 Forschungsstudien zur Kulturellen Bildung finden Sie in der Datenbank des Forschungsprojekts "Forschung zur Kulturellen Bildung in Deutschland seit 1990: Bestand und Perspektiven" -  ein Projekt, das  am Lehrstuhl für Pädagogik II der FAU Erlangen-Nürnberg von 2012 bis 2014 durchgeführt und durch das BMBF gefördert wurde.

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