Dr. Tobias Fink studierte in München, Hannover und Hildesheim Pädagogik und Philosophie. Er promovierte mit einer  videographischen Arbeit über die Lernkultur eines Tanz- und Theaterprojekts und die mit dem Theaterspielen verbundenen Bildungsmöglichkeiten. Viele Jahre arbeitete er zudem im Bereich der offenen Kinder- und Jugendkulturarbeit, insbesondere im Bereich der Theater- und Zirkuspädagogik. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Theorie und Praxis Kultureller Bildung, der empirischen (Evaluations-)forschung, der Kulturpolitikforschung und der Organisationstheorie.

Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss studierte Pädagogik, Theater- und Medienwissenschaften, Italoromanistik und Philosophie in Erlangen und Bologna und schloss 2007 mit einer Arbeit zu Bildungs- und Lernprozessen im Theaterspiel ihre Promotion an der Universität Erlangen-Nürnberg ab. Anschließend leitete sie als Postdoktorandin eine UNESCO-Studie zur frühkindlichen Bildung an der Universität Fribourg (Schweiz). Nach einer Juniorprofessur Kulturelle Bildung am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim ist sie seit 2012 Direktorin der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und lehrt als Professorin für Kulturelle Bildung weiterhin in Hildesheim.

Prof. Dr. Burkhard Hill ist Sozialpädagoge und arbeitete vor der Lehr- und Forschungstätigkeit zehn Jahre in der offenen Jugendarbeit und Kulturellen Bildung. Nach einer Praxisforschung zu "Rockmobil" (1991-1994) und anschließender Promotion an der Universität Gesamthochschule Kassel mit einer ethnographischen Fallstudie (1996) war er von 1994 – 2000 Professor für Jugendarbeit und Medienpädagogik an der Fachhochschule Neubrandenburg. Seit 2000 lehrt er an der Fachhochschule München Kulturelle Bildung und kreatives Gestalten. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Kulturelle Bildung, Musik in der Sozialen Arbeit (Community Music), Selbsthilfe sowie Geschichte und Theorien der Sozialen Arbeit. Er ist Mitglied im Beirat der Buchreihe "Kulturelle Bildung" beim kopaed-Verlag München. Forschungsschwerpunkte sind: Community Music, prozess- und fallorientierte Forschung in der Kulturellen Bildung, biografische Forschung.

Prof. Dr. Fabian Hofmann ist Professor für ästhetische Bildung und Erziehung in der Kindheit an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf. Er studierte Kunstpädagogik und Kunstgeschichte, war freiberuflicher Reise- und Museumsführer, später Abteilungsleiter Bildung an der Schirn Kunsthalle Frankfurt. In dieser Funktion verantwortete er umfangreiche sozialraumorientierte Bildungsprojekte und zahlreiche pädagogische Publikationen. Es folgte eine Promotion über Interaktion im Museum, die mit dem Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik prämiert wurde. Fabian Hofmann ist seit vielen Jahren in der verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit tätig, engagiert sich in Fachverbänden und in der museumspädagogischen Fortbildung.

Jun.Prof. Dr. Juliane Gerland studierte in Wuppertal und Heidelberg Allgemeine Musikerziehung, Instrumentalpädagogik und Musiktherapie. Nachdem sie mehrere Jahre in unterschiedlichen Kontexten im Bereich der elementaren Musikerziehung tätig war, folgte ein Promotionsstudium an der TU Dortmund. Ihre Forschungsarbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von schulischer und außerschulischer Kultureller Bildung und Inklusion. So arbeitet sie beispielsweise zu inklusiven Prozessen in Einrichtungen der außerschulischen Kulturellen Bildung sowie zur Musikpädagogik als Motor inklusiver Entwicklung. Seit 2015 ist sie Juniorprofessorin für Kulturelle Bildung und Inklusion an der Universität Siegen.