Kulturelle Bildung kann zur Sicherung des Menschenrechts auf kulturelle Teilhabe beitragen. Kulturelle Bildung zielt auf eine Vermittlung von kulturellen Kompetenzen ab, welche sensible Ansätze zur Erforschung der Zusammenhänge des gesellschaftlichen Lebens aufgreifen und die Achtung und Förderung der Vielfalt kultureller und künstlerischer Ausdrucksformen gemäß der UNESCO-Konvention von 2005 als Grundlage unseres Handelns verstehen. Hierzu bedarf es kulturpolitischer Strukturen.

Im globalen Vergleich sind weder Formate kultureller Bildung noch die dazugehörigen kulturpolitischen Strukturen noch die jeweiligen Gesellschaftsstrukturen homogen und gleichförmig. Lokal verankerte Ansätze können für Konzepte andernorts von großer Bereicherung sein. Ein internationaler Vergleich kann großen Mehrwert für Formate der Zukunft darstellen. Zunächst aber gilt es die Vielfalt der Ansätze und deren Verortungen in gesellschaftlichen Transformationsprozessen verstehen zu lernen.

Cluster-Sprecher_innen
Prof. Dr. Wolfgang Schneider Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Dr. Daniel Gad Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Geplante Aktivitäten
Arbeitstreffen im Rahmen der internationalen Konferenz "Cultural Policy for Arts Education. A first African-European Exchange". A Research Atelier hosted by the UNESCO Chair in Cultural Policy for the Arts in Development at the Department of Cultural Policy of the University of Hildesheim in cooperation with the Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, 5 to 6 September 2017