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Astrid Schorn

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Details
Vorname
Astrid
Nachname
Schorn
Titel der Arbeit
„Kopfüber in die Manege der Gesellschaft!?“ - Sozialer Zirkus aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen
Kurzabstract

Weltweit wächst in den letzten Jahren die Popularität von Sozialem Zirkus mit Kindern und Jugendlichen, der insbesondere sozial Benachteiligten regelmäßige Zirkusproben und -auftritte anbietet. Zahlreichen Wirkungsbehauptungen über eine Entwicklungs- und Persönlichkeitsförderung steht jedoch ein empirisches Forschungsdesiderat gegenüber. Eine Perspektive der teilnehmenden Subjekte wurde bisher nicht eruiert.


In einer explorativen Studie wird die subjektive Sicht von jungen Teilnehmenden anhand ihrer Erlebnisse und Erfahrungen erkundet und mit der Methodologie der Grounded Theory (Strauss/Corbin 1996; Charmaz 2014) ausgewertet. Im Fokus der Forschung stehen die subjektiven Deutungen der Teilnehmenden.

Diese werden in episodisch-narrativen Interviews und ethnographisch angelegten Beobachtungen in zwei Sozialen Zirkussen (in Russland und Deutschland) erhoben. In der Tradition der interpretativen Sozialforschung werden die Deutungen auf ihren Sinn hin rekonstruiert. 

Letztlich gehen die Suchbewegungen der Forschenden der Frage nach,  was die Teilnehmenden über ihre Zirkusteilnahme erzählen und welche Bedeutung diese für sie hat.

Die Promotion entsteht an der Freien Universität Berlin im Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie, im Arbeitsbereich Qualitative Sozial- und Bildungsforschung und wird von Prof. Dr. Uwe Flick und Prof. Dr. Gerd Koch (em. Alice-Salomon-Hochschule) betreut. Astrid Schorn war Stipendiatin des Deutschen-Akademischen-Austauschdienstes (01.-07.2016) und des Alice-Salomon-Promotionsprogramms (2013-2015).

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Studienabschluss
Diplom Sozialarbeiterin/-pädagogin